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Bankgebühren für Auslandsüberweisung

Nicht nur in Deutschland ist die Überweisung ein gebräuchliches Mittel im Zahlungsverkehr. Auslandsüberweisungen sind eine selbstverständliche Möglichkeit geworden, Geld ins Ausland zu transferieren.

Doch nicht immer ist ein solcher grenzüberschreitender Zahlungsverkehr kostenfrei. Insbesondere bei Zahlungen außerhalb der EU werden Bankgebühren für Auslandsüberweisungen fällig.

Auslandsüberweisung: Bankgebühren nicht ausgeschlossen

Auslandsüberweisungen sind durch die EU-Standardüberweisung und die SEPA (Single Euro Payments Area)-Überweisung besonders im europäischen Raum schnell und problemlos möglich.

Der Clou: Sie werden von den Banken wie Inlandsüberweisungen behandelt und sind somit zumeist kostenfrei.

Mehr zum Thema: Bankgebühren bei einer Auslandsüberweisung

Einige Einschränkungen für eine gebührenfreie Abwicklung der Überweisung sind jedoch auch im europäischen Raum zu beachten:

Zum einen sollten die Konten sowohl des Auftraggebers als auch des Empfängers in Euro geführt werden, so dass kein Währungswechsel entsteht.

Zum anderen sollte das Zielland Mitglied der EU sein, erweitert um  Norwegen, Island und Liechtenstein (Europäischer Wirtschaftsraum).


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SEPA-Überweisungen können – im Gegensatz zu der EU-Standardüberweisung – zusätzlich zum Europäischen Wirtschaftsraum auch nach Monaco und in die Schweiz gehen.

Mehr zum Thema: SEPA-Überweisung ohne Kosten

Die letzte Einschränkung betrifft die Höhe der Überweisung: Diese sollte den Betrag von 50.000 € nicht übersteigen, wenn keine Gebühren anfallen sollen. Dieses Limit entfällt seit 2012 jedoch bei SEPA-Überweisungen.

Teuer wird es bei einer Überweisung ins außereuropäische Ausland. Hierbei sollten die Bankgebühren vorher gründlich bedacht werden.

Überweisung in den außereuropäischen Raum

Die Bankgebühren für eine Auslandsüberweisung in den außereuropäischen Raum können im Gegensatz zu einer Überweisung innerhalb Europas beträchtlich ausfallen.

Da die Gesamtkosten einer Überweisung außerhalb der EU nicht standardisiert sind, können die Kosten je nach Land und Bank sehr unterschiedlich ausfallen.

Rund 8-15 € ist allein von deutschen Banken zu erwarten, dazu kommen noch die Gebühren der ausländischen Bankinstitute.

Es stehen jedoch verschiedene Zahlungsoptionen zur Verfügung: Wird die SHARE-Zahlung gewählt, tragen sowohl der Auftraggeber als auch der Empfänger der Zahlung die Entgelte.

Die OUR-Zahlung besagt, dass nur der Auftraggeber zur Entgeltzahlung verpflichtet ist, die BEN-Zahlung bedeutet Zahlungspflicht für den Zahlungsempfänger.

Während bei der SHARE- und BEN-Option schon etwa 10 € Gebühr anfallen, kann sich das Entgelt bei der OUR-Zahlung sogar noch verdoppeln.

Vorgaben besser einhalten

Für eine reibungslose Durchführung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs ist die Einhaltung der Vorgaben für Auslandsüberweisungen einzuhalten.

Notwendig ist demnach die Angabe der internationalen Bankkontonummer (IBAN) des Empfängers sowie der Bank Identification Code (BIC) oder Swift Code.

Werden diese Daten nicht angegeben, sondern eine ausländische nationale Kontonummer und Bankleitzahl, kann die Überweisung trotzdem in der Regel durchgeführt werden. Allerdings können dabei erheblich Gebühren anfallen.

Laufzeiten für grenzüberschreitende Überweisungen

Seit 2012 ist in der Europäischen Zahlungsdiensterichtlinie auch die maximale Dauer von beleglosen grenzüberschreitenden Überweisungen festgeschrieben.

Auslandsüberweisungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes müssen demnach innerhalb eines Bankarbeitstages ausgeführt werden.

Findet jedoch ein Währungswechsel statt, erweitert sich die Laufzeit der Auslandsüberweisung auf maximal 4 Bankarbeitstage.

Auslandsüberweisungen sind demnach durchaus zügig und unkompliziert möglich. Eventuelle Gebühren können im Vorfeld erfragt und schon durch die gewählte Zahlungsoption der Gebühren geregelt werden.

22. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.