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Bankgebühren im Vergleich

Die Bank- und Kontoführungsgebühren können sich je nach Kreditinstitut erheblich unterscheiden.

Aufgrund dessen sollten Bankkunden die unterschiedlichen Bankkonditionen vor ihrer Entscheidung für eine Kontoeröffnung oder für einen Kontowechsel unbedingt vergleichen.

Mehr zum Thema: Bankenvergleich – die besten Konditionen fürs Konto

Wichtig: Bankgebühren vergleichen

Welches Konto für welchen Kunden am günstigsten ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Dies kann zum Beispiel die Höhe des monatlichen Geldeingangs sein oder der durchschnittliche Kontostand. Zudem erheben viele Banken, teils unrechtmäßig, auch noch erhebliche Bankgebühren.

Bei einem Vergleich der Bankgebühren sollten demnach nicht nur die Kontoführungsgebühren, sondern auch die Bankgebühren genau betrachtet werden.

Vorsicht ist beispielsweise bei Konten geboten, die neben einer Grundgebühr zusätzlich auch jeden Buchungsvorgang in Rechnung stellen.

Per Gesetz stehen zwar jedem Bankkunden 5 kostenlose Buchungsvorgänge im Monat zur Verfügung, jedoch liegen die meisten Bankkunden über diesem Wert.


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In diesen Fällen können Banken eine sogenannte Buchungspostengebühr verlangen, die je nach Kreditinstitut variieren kann. Und auch die Kontoführungsgebühren variieren teilweise erheblich. Als Faustregel gilt:

Während ein Online-Konto etwa 40 € im Jahr kostet, sollte ein Bankkunde für ein Konto bei einer Filial-Bank jährlich nicht mehr als 80 € bezahlen. Liegt der Betrag deutlich höher, sollte eventuell die Bank gewechselt werden.

Verschiedene Kriterien vor Kontoeröffnung abwägen

Die meisten Kreditinstitute zahlen zwar wenig Zinsen für ein Guthaben auf dem Konto, schlagen aber bei einer Kontoüberziehung ordentlich zu.

So stellt sich vielen Bankkunden oftmals auch die Frage nach der Höhe des Dispositionszinssatzes, der ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Und auch bei den Angeboten für ein kostenloses Girokonto sollte der Bankkunde zweimal hinschauen.

Einige Kreditinstitute lassen sich bei diesen Kontoeröffnungsangeboten gerne ein kleines Hintertürchen offen, um doch noch Gebühren einziehen zu können.

Ein Beispiel ist der Mindestumsatz als Voraussetzung für die Führung eines kostenlosen Girokontos.

Jeden Monat hat ein bestimmter Mindestumsatz auf diesem Konto einzugehen, ansonsten werden dem Kontoinhaber Gebühren in Rechnung gestellt.

Solche Konten sind demnach als Zweitkonten nicht empfehlenswert, da die Zahlungseingänge monatlich zu stark variieren können.

Angebote regionaler Kreditinstitute beachten

Spitzenangebote für Kontoeröffnungen sind nicht nur von den großen, überregionalen Kreditinstituten zu erwarten.

Auch die regionalen Banken sollten beim Vergleich der Bankgebühren immer im Blick behalten werden. Insbesondere Neukunden werden gerne mit Sonderangeboten wie einem kostenlosen Girokonto gelockt.

Ein weiteres Beispiel: Auch die Kosten für die Fremdnutzung von Geldautomaten anderer Banken können durch die Kontonutzung regionaler Banken vermieden werden, da diese in ländlichen Regionen oft eine Art Monopolstellung innehaben.

Mehr zum Thema: Gebühren am Geldautomaten

Auch individuelle Gewohnheiten einbeziehen

Bei einem Anbietervergleich sollten nicht nur die unterschiedlichen Konditionen der Bankinstitute beachtet werden, auch die individuellen Gewohnheiten spielen bei der Wahl der richtigen Bank eine Rolle.

Jeder Bankkunde sollte von Zeit zu Zeit überprüfen, auf welche Art er sein Bankkonto nutzt und ob es auf dem Markt nicht doch günstigere Kontomodelle für ihn gibt.

Sieht es am Ende des Monats auf dem Bankbeleg eher schlecht aus, sind Konten mit niedrigen Dispositionszinsen eine Alternative. Ist der Kunde viel unterwegs, könnte ein Onlinekonto eine bequeme und kostengünstige Lösung sein.

19. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.