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Bankvollmacht Muster: Hinweise und Risiken

Der allgemeine Begriff „Bankvollmacht“ ist sehr unpräzise.

Mit diesem Begriff kann sowohl eine weitgehend reichende Vorsorgevollmacht für den Fall des Verlustes der Entscheidungsfähigkeit als auch zum Beispiel eine Vollmacht für ein einzelnes Konto gemeint sein.

Die Einräumung einer Bankvollmacht sollte gut überlegt sein.

Weiterhin sollte eine Bankvollmacht grundsätzlich nur an Personen übertragen werden, die das volle Vertrauen des Vollmachtgebers genießen.

Die Bankvollmacht kann auch nur als Depotvollmacht für ein Wertpapierdepot erteilt werden.

Was muss der Vollmachtgeber befolgen um eine Vollmacht zu erteilen?

Banken haben für die Erteilung einer Bankvollmacht gesonderte Muster-Vordrucke und -Formulare zur Verfügung.

Um seinem Kreditinstitut gegenüber eine derartige Vollmacht wirksam aussprechen zu können, muss dieser Vordruck ausgefüllt und dem Kreditinstitut anschließend vorlegt werden.

Dann wird das Kreditinstitut eine Legitimationsprüfung durchführen, um festzustellen, ob die Vollmacht auch vom „richtigen“ Vollmachtgeber erteilt wurde.

Hier ein Muster einer Vollmacht:

Vollmachtgeber

Name, Vorname

Geb. Datum/Ort

Anschrift

Vollmachtnehmer

Name, Vorname

Geb. Datum/Ort


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Anschrift

(a)Hiermit bevollmächtige ich (Name des Vollmachtgebers) den oben genannten Vollmachtnehmer über folgende Konten uneingeschränkt zu verfügen, dies gilt auch für den Fall meines Ablebens.

Bank oder Kreditinstitut/Kontonummer/Bankleitzahl

(b)Hiermit bevollmächtige ich (Name des Vollmachtgebers) den oben genannten Vollmachtnehmer über folgende Konten in folgendem Maße zu verfügen:

Für das Konto Bank oder Kreditinstitut Kontonummer Bankleitzahl werden folgende Befugnisse erteilt:

  • Abhebung bis zu einer Höhe von xxx,-Euro
  • Überweisungen bis zu einer Höhe von xxx,-Euro
  • Zahlungen bis zu einer Höhe von xxx,-Euro
  • (weitere Befugnisse)

Dies gilt auch für den Fall meines Ablebens.

Diese Vollmacht ist bei Vorlage im Original und mit dem Personalausweis gültig.

Ort, Datum

(Unterschrift Vollmachtgeber)

Name, Vorname

Ort, Datum

(Unterschrift Vollmachtnehmer)

Name, Vorname

Wozu berechtigt die Vollmacht zu Lebzeiten des Kontoinhabers?

Gegenüber der Bank berechtigt die Vollmacht zur Durchführung aller Geschäfte, die mit der Konto- und Depotführung in Zusammenhang stehen.

Soweit es nicht anders vereinbart wurde, darf der Bevollmächtigte für sich allein über Guthaben verfügen und eingeräumte Kredite in Anspruch nehmen.

In der Regel berechtigt die Vollmacht allerdings nicht zur Eröffnung weiterer Bankkonten oder zum Abschluss und zur Änderung von Kreditverträgen und zum Abschluss von Termingeschäften.

Erst nach dem Tod des Vollmachtgebers ist der Bevollmächtigte zur Auflösung von Bankkonten und Depots berechtigt.

Eine Übertragung einer Untervollmacht an weitere Personen ist außerdem nicht gestattet.

Wozu ist der Bevollmächtigte befugt?

Der Bevollmächtigte kann, soweit nicht anders vereinbart, für sich allein handeln und über Guthaben verfügen.

Dazu zählen zum Beispiel Überweisungsaufträge, Barabhebungen oder Schecks.

Bei Einlagen umfasst dies auch das Recht zur Änderung und zur Kündigung der Vertragsbedingungen und in diesem Zusammenhang kann auch die Eröffnung weiterer Konten zur Geldanlage beantragt werden.

Der Bevollmächtigte darf eingeräumte Kredite in Anspruch nehmen und von der Möglichkeit vorübergehender Kontoüberziehungen im banküblichen Rahmen Gebrauch machen.

Weiterhin können Wertpapiere und Devisen, einschließlich Optionsscheine, an- und verkauft werden.

Ebenso kann die Auslieferung an sich verlangt werden. Rechnungsabschlüsse, Kontoauszüge, Wertpapier-, Depot- und Erträgnisaufstellungen sowie sonstige Abrechnungen und Mitteilungen dürfen entgegen genommen werden und anerkannt werden.

Der Bevollmächtigte ist dazu berechtigt, die Teilnahme für das Telefon- und Online-Banking zu vereinbaren.

Die Vollmacht kann jederzeit vom Kontoinhaber widerrufen werden.

In diesem Fall hat der Kontoinhaber die Bank hierüber unverzüglich und aus Beweisgründen möglichst schriftlich zu unterrichten, denn die Vollmacht behält der Bank gegenüber ihre Gültigkeit bis zum Zugang dieser Mitteilung.

14. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.