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Barack Obama und Mitt Romney: Die Lebensläufe der beiden Kandidaten

Am 6. November kommt es in den USA zum Showdown zwischen Barack Obama und Mitt Romney. An diesem Tag wird nämlich der amerikanische Präsident gewählt. Für uns ist das ein Anlass, auf die Lebensläufe von Barack Obama und Mitt Romney zurückzublicken.

Was waren die wichtigsten Ereignisse in ihrem Leben? Verliefen ihre Karrieren geradlinig? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in diesem Artikel.

Mitt Romneys Lebenslauf: Aufstieg zum Multimillionär

Willard Mitt Romney erblickte am 12. März 1947 in Detroit (Michigan) das Licht der Welt. Er kommt aus einer in den USA bekannten Mormonen-Familie.

Sein Vater George W. Romney arbeitete sich zum Chefmanager des damals weltweit größten Automobilbauers „American Motors“ hoch. 1967 bewarb er sich um die republikanische Präsidentschaftskandidatur.

George W. Romney unterlag aber in den Vorwahlen dem späteren Präsidenten Richard Nixon, welcher ihn dann zumindest in sein Kabinett berief. Mitt Romney selbst studierte gleichzeitig an der Harvard Law School und der Harvard Business School Jura und Ökonomie. Beide Studiengänge schloss er erfolgreich ab und begann danach eine Karriere als Unternehmensberater bei der „Boston Consulting Group“.

Sagenhafter Reichtum durch seinen Private-Equity-Firma

Später war Romney in die Unternehmensberatung „Bain & Company“ tätig. Dort machte er sich mit einigen Kollegen selbstständig mit denen er die Private-Equity-Gesellschaft „Bain Capital“ gründete.

„Bain Capital“ erwarb Beteiligungen an zahlreichen Unternehmen. Zu den größten Erfolgen der Unternehmensgeschichte gehörte die Übernahme und Sanierung der Büromaterialkette „Staples“ und der Fastfood-Kette „Domino‘s Pizza“. „Bain Capital“ verdankt Mitt Romney ein Großteil seines auf 250 bis 300 Millionen USD geschätzten Privatvermögens.

1999 zog sich Mitt Romney aus seinem Unternehmen teilweise zurück und wurde Manager der olympischen Spiele von Salt Lake City 2002. 2008 bewarb er sich dann zum ersten Mal für die Präsidentschaftskandidatur der republikanischen Partei. Seine Bewerbung hatte jedoch keinen Erfolg.

Der zweite Versuch ist von Erfolg gekrönt

Beim zweiten Versuch Präsidentschaftskandidat der Republikaner zu werden konnte sich Romney dann Anfang dieses Jahres durchsetzen und darf daher nun den amtierenden amerikanischen Präsidenten Barack Obama herausfordern.

Mitt Romney ist seit 1969 mit Ann Romney verheiratet. Mit ihr hat er fünf Söhne und 12 Enkelkinder.

Barack Obamas Lebenslauf: Ein steiniger Weg

Barack Hussein Obama wurde am 04. August 1961 in Honolulu (Hawaii) geboren. Sein Vater Barack Obama Senior war ein gebürtiger Kenianer, der dem muslimischen Glauben angehörte. Seine Mutter Stanlay Dunham hingegen kam aus dem US-Bundesstaat Kansas.

Die Eltern ließen sich allerdings bereits zwei Jahre nach Obamas Geburt scheiden. Barack Obama folgte seiner Mutter erst nach Indonesien, kehrte jedoch einige Jahre später nach Hawaii zurück und wuchs letztendlich bei seinen Großeltern auf. 1979 legte er seinen High-School-Abschluss mit Auszeichnung ab.

Im Anschluss folgte ein Studium der Politikwissenschaften an der Columbia University in New York. Nach seinem erfolgreichen Abschluss ging Barack Obama gemeinnützigen Aktivitäten im Raum Chicago nach.

Erfolgreiches Studium in Harvard

Im Anschluss daran studierte er Jura an der Harvard Law School. Dort wurde er als erster Afroamerikaner überhaupt zum Chefredakteur der Fachzeitschrift „Harvard Law Review“ berufen. 1991 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab.

In den Folgejahren verschrieb er sich ganz der Politik. 1996 zog er in den Senat von Illinois ein. 2005 wurde er zum Senator von Illinois gewählt und gehörte von nun an dem Kapitol an.

Knapper Sieg gegen Hillary Clinton

2007 entschloss sich Barack Obama, für die Wahl zum US-Präsidenten zu kandidieren. In den demokratischen Vorwahlen konnte er sich knapp gegen Hillary Clinton durchsetzen.

Am 04.11.2008 gewann er die Präsidentschaftswahlen gegen seinen republikanischen Herausforderer John McCain und wurde zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt. Zur den Erfolgen seiner ersten Legislaturperiode gehört die Verabschiedung einer flächendeckenden Gesundheitsreform.

Darüber hinaus konnte Obama wichtige Veränderungen im Finanzsektor durchsetzen. So brachte er als Antwort auf die Finanzkrise 2007 bis 2009 ein Gesetz auf den Weg, welches den amerikanischen Finanzmarkt und seinen Akteure zukünftig einer stärkeren Regulierung unterwirft. Allerdings scheiterte er an seinem Vorhaben, die amerikanische Arbeitslosenquote spürba

31. August 2012

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Ludwig Buhmann
Von: Ludwig Buhmann. Über den Autor

Ludwig Buhmann analysiert für die GeVestor-Leser politische Entwicklungen rund um den Globus.