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Bargeld-Abschaffung: Entmündigung des Bürgers droht

Bargeld ist ein Auslaufmodell; in immer mehr Staaten werden die Stimmen lauter, die eine Bargeld-Abschaffung befürworten.

Genau in dieses Horn hat jetzt auch ein wichtiger ehemaliger hochrangiger Bankmanager gestoßen.

In Bezug auf das aktuelle Thema Bargeld-Abschaffung hat sich nun auch der ehemalige Chef der Großbanken Credit Suisse und UBS, Oswald Grübel, zu Wort gemeldet.

Entmündigung des Bürgers

Er warnte vor einer Bargeld-Abschaffung und erklärte, dass der Staat daran ein Interesse hätte, weil er ohne Bargeld den einzelnen Bürger besser überwachen könnte.

Ein Bargeld-Verbot käme einer Entmündigung des Bürgers gleich.

Die derzeitige, heftige Diskussion über dieses Thema in den Medien zeigt mir, dass hier bereits Planungen gemacht werden, solch ein Bargeldverbot durchzudrücken.


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Politik greift hier wohl zur „Salami-Taktik“

Die Politik arbeitet dabei meist mit der „Salami-Taktik“: Ein unangenehmes Thema wird von Medien und Experten aufgegriffen, worüber dann ausgiebig diskutiert wird.

Wenn sich dann die Lage wieder beruhigt hat, wartet man einige Jahre und führt die zuvor im Volk abgelehnte Maßnahme einfach ein.

Da sich zuvor die öffentliche Debatte meist bereits wieder erschöpft hat, gibt es dann kaum noch Proteste.

Bezeichnenderweise findet die Umsetzung dann in der Regel zu einem Zeitpunkt statt, wenn wieder ganz andere Dinge im Fokus stehen, wie beispielsweise ein großes Sportereignis, das die Massen gefangen nimmt.

Eine schleichende Abschaffung findet also auf diese Weise statt.

Durchsetzung einer Bargeld-Abschaffung unbedingt verhindern

Deshalb ist es auch für Sie wichtig, dass Sie solch einem Bargeld-Verbot keinen Spielraum einräumen.

Wenn Sie nur möglichst oft Bargeld einsetzen, wird es auch schwierig werden es abzuschaffen.

Auch wenn Sie glauben, dass ein Einzelner dabei nur wenig bis nichts ausrichten kann, so sollten Sie hier auf die Kraft der Masse setzen.

Je mehr Bundesbürger mitmachen, desto schwieriger machen Sie und ich es schließlich den Mächtigen.

Zahlen Sie so oft wie möglich nur mit Bargeld!

Vermeiden Sie Kartenzahlungen, denn damit geben Sie Ihre Privatsphäre auf, weil dann gespeichert wird, wann Sie was, wo, wann und zu welchem Preis gekauft haben!

Im Übrigen haben etliche Studien in der Vergangenheit immer wieder ergeben, dass Verbraucher beim Einsatz von Bargeld ihre Ausgaben deutlich besser im Griff haben und im Endeffekt sogar weniger ausgeben.

Das ist ein positiver Nebeneffekt dieser einfach umzusetzenden Maßnahme.

16. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.