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Bargeld-Verbot: Jetzt geht’s dem 500-€-Schein an den Kragen

Sie kennen bestimmt die Schilder von Tankstellen: „Hier werden keine 500-€-Scheine angenommen.“ Dieses Schild hat sich wohl schon bald erledigt.

So plant die Europäische Zentralbank (EZB), den 500-€-Schein aus dem Verkehr zu ziehen. Das wäre dann das Ende der größten Euro-Banknote.

Die offizielle Begründung für die Abschaffung

Die Motivation der Notenbanker klingt schon seit längerem gleich:

Es geht um die Eindämmung von Schwarzarbeit und anderen illegalen Geldflüssen. Zudem dienen Bargeld – und v. a. auch große Scheine – zur Finanzierung von Terror-Aktivitäten.

Von Seiten der Notenbanken wird hier ein Drohgebilde aufgebaut – gegen den Einsatz von großen Geldscheinen.

Es gilt das Motto: Wer große Beträge in Bar bezahlt, führt etwas Schlimmes im Schilde.


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Bargeld-Beschränkungen woanders bereits Realität

Nun ist es ja so, dass in immer mehr europäischen Ländern schon heute Beschränkungen für den Einsatz von Bargeld gelten.

So hat Italien vor nicht allzu langer Zeit die Bargeld-Grenze im Alltag auf 1.000 € herabgesetzt. Bei dieser geringen Grenze ergibt ein 500-€-Schein kaum noch Sinn.

Doch in Deutschland existiert noch keine solche Bargeld-Grenze – auch wenn kürzlich Gerüchte aufkamen, wonach die Bundesregierung eine Grenze von 5.000 € anpeile.

Aber gerade im Handel mit Gebrauchtwagen spielen auch größere Bargeld-Beträge eine wichtige Rolle.

Und was ist dagegen zu sagen, einen Gebrauchtwagen mit 15.000 € Bargeld zu bezahlen? Das hat nichts mit Vertuschen oder sonstigen undurchsichtigen Maßnahmen zu tun.

Große Banknoten werden bei uns verschwinden – so wie in den USA

Ich erwarte nach der Abschaffung der 500-€-Note schon bald eine Ausweitung auf die 200-€-Scheine.

Bedenken Sie: In den USA ist der 100-Dollar-Schein schon seit 1946 die größte Banknote.

Seitdem ist viel passiert. Damals entsprachen 100 Dollar ungefähr einer heutigen Kaufkraft von 2.500 Dollar.

Es ist in den USA eben unpraktisch, Bargeld einzusetzen; das hat die Ausbreitung der Kreditkarte klar gefördert.

Im Endeffekt ist das wohl auch ein Auslöser dafür, dass sich viele US-Bürger in den vergangenen Jahrzehnten so verschuldet haben.

Denn eines ist klar: Wer massiv Kreditkarten einsetzt, verliert leichter den Überblick bei den persönlichen Finanzen.

Auch das ist so gewollt – von der mächtigen Finanz-Industrie. Das Beispiel der massiven Verschuldung in den USA sollte hier als Warnung verstanden werden.

3. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.