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Basel III: Das beunruhigt mich!

Der Crash der Jahre 2008 /2009 wurde durch rücksichtsloses Zocken der Banken ausgelöst.

Haben die Banken daraus gelernt? Sind sie sicherer geworden? – Man sagt Ihnen oft: Ja, es sei heute sicherer.

Ich habe erhebliche Zweifel daran und bin beunruhigt – und das schreibe ich Ihnen als gelernter Bankkaufmann!

Hört sich wenig aufregend an, . . .

Derzeit wird die europäische „Eigenkapitalrichtlinie Basel III“ durch den Baseler Exekutiv-Ausschuss verhandelt.

Sie soll bis Ende des Jahres 2016 zum Abschluss gebracht werden. Danach müssen die nationalen Aufsichts-Behörden zustimmen.

„Interessiert kein Schwein“, hätte ich fast geschrieben. Sorry: Zum einen interessiert es Banker und zum anderen gehört sich die Wortwahl nicht.

Ich wollte eigentlich sagen: An der Öffentlichkeit geht das Ganze so gut wie unbemerkt vorbei.

In einschlägigen Wirtschafts-Nachrichten finden sich zwar einige Zeilen dazu, aber das hört sich wenig aufregend an – so soll es sicher auch sein.

. . . ist aber brisant

Ich zitiere 3 Aussagen aus der Berichterstattung zu Basel III, die ich in den Medien gefunden habe.

Ich füge hinzu: Meine Auswahl ist nicht ausgewogen – geschweige denn repräsentativ. Die Auswahl soll aber auch nicht ausgewogen sein.

Denn wenn meine Befürchtung unheilvolle Wahrheit wird, ist der dann folgende Banken-, Aktien-, Finanz- und Wirtschafts-Crash auch nicht ausgewogen.

Der führt Sie unter Umständen in die Pleite. Ob Sie dann repräsentativ sind, das ausgewogen finden oder nicht, spielt keine Rolle.

Ein Hinweis: Die von mir zitierten Meldungen habe ich nicht auf Authentizität geprüft. Ich setze voraus, dass die Aussagen so, wie sie dort wiedergegeben wurden, korrekt sind.


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  1. Zitat in den Medien:

Der Chef der European Banking Authority (EBA), Andrea Enria, sagte:

„Wir finden v. a., dass der quantitative Einfluss der im Frühjahr gemachten Vorschläge exzessiv ist und nicht im Einklang mit den Empfehlungen der Chefs der Aufsichts-Behörden steht, dass es nicht zu einem signifikanten Anstieg der Eigenkapital-Anforderungen kommen sollte.“

Ich kommentiere:

  1. Danach haben die Chefs der Aufsichts-Behörden empfohlen, die Eigenkapital-Ausstattung der Banken nicht signifikant zu erhöhen. – Ich finde, das ist eine Katastrophe! Wenn schon die Aufsichts-Behörden so denken, ist der nächste Finanz-Crash vorprogrammiert.
  2. Der hier zitierte Chef der EBA findet die Vorschläge „exzessiv“. Ich hingegen fand die Zockerei der Banken exzessiv. Und alles, was eine Wiederholung ausschließt, sollte getan werden. Wir benötigen keine Eigenkapitalrendite von 25% bei Banken.
  1. Zitat in den Medien:

Laut Bundesbank-Vorstands-Mitglied Dombret ist nicht einzusehen, dass für die in Deutschland relativ konservativ vergebenen Immobilien-Kredite ebenso viel Eigenkapital zurückgelegt werden soll wie anderswo, obwohl sich mit Daten-Reihen die Ausfall-Sicherheit deutscher Kredite beweisen lässt.

Ich kommentiere:

Warum nur; warum fällt mir bei dem Wort „Daten-Reihen“ das Buch ein, das neben mir im Regal steht, Titel: „Lügen mit Zahlen“?

Und wenn, so frage ich mich, zigtausende der Immobilien-Kredite notleidend werden, weil die Hypotheken-Zinsen von unter 1% auf z. B. 5% steigen?

Der Häuslebauer ist pleite. Die Bank bekommt kein Geld – und ist auch pleite.

Daten-Reihen aus vorherigen Jahren helfen da nicht weiter; zumal diese aus Zeiten stammen, in denen es keine Negativ-Zinsen gab – unbrauchbar.

  1. Zitat in den Medien:

Die geplante Einschränkung des Einsatzes bankinterner Modelle zur Eigenkapital-Berechnung würde v. a. in Europa höhere Kapital-Anforderungen nach sich ziehen.

Das wird als nachteilig kritisiert. (Anmerkung R. Heißmann)

Ich kommentiere:

Da kräuseln sich mir die Zehennägel.

Upps: Erst die Schweine, nun die Zehennägel. – Erneut sorry! Ich verspreche Ihnen, unangemessene Wortwahl wird wieder vorkommen.

Wussten Sie eigentlich, dass ich mehr Geld als Marc Zuckerberg, Warren Buffett und Bill Gates zusammen habe? Was: Das glauben Sie nicht?

Also nach meinem Heißmann-internen Modell zur Vermögens-Berechnung ist das so. – Blödsinn? Stimmt!

Aber das gilt natürlich auch für „bankinterne Modelle zur Eigenkapital-Berechnung“. – Auch Blödsinn!

Wenn Sie und ich – dank des Sozialismus der Banken (Sie wissen schon: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren) – mit Steuergeldern haften müssen, gelten bankenexterne Eigenkapital-Berechnungen.

Polemisch?

Finden Sie meinen Kommentar polemisch? – Getroffen: ist er! Finden Sie meinen Kommentar einseitig? – Ist er auch, soll er auch sein!

Denn die „andere“ Seite ist auch einseitig und setzt das Finanzwesen aufs Spiel.

Was können / sollten Sie tun?

Ich bin leider ziemlich sicher, dass Basel III keinen großen Beitrag zur Sicherheit des Finanzwesens beisteuern wird.

Wenn ich meine selektive Auswahl der Zitate zugrunde lege, wird es sogar unsicherer; noch unsicherer, als es jetzt schon ist – und es ist schon arg unsicher!

Bei vorhandenem Vermögen empfehle ich Ihnen, dieses zu diversifizieren. Prima aufgestellt sind Sie z. B. so:

  • schuldenfrei,
  • selbst bewohnte, bezahlte Immobilie,
  • ggf. vermietete Immobilie,
  • Aktien-Depot,
  • Bargeld,
  • Tagesgeld,
  • physisches Gold und Silber,

17. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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