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Basiswissen Optionen: Immer faire Preise bei Optionen

Optionen werden an der Terminbörse gehandelt. Dort bestimmen jederzeit Angebot und Nachfrage den Preis und sorgen für eine faire Kursstellung.

Auch bei wenig Umsatz, faire Preise garantiert

Es gibt immer mal Optionen, bei denen Sie keinen Umsatz sehen. Manchmal sehen Sie auch keine Kaufnachfrage (Bid-Preis) und kein Verkaufsangebot (Ask-Preis).

Trotzdem ist auch bei diesen Optionen – während der Öffnungszeiten der Terminbörsen – jederzeit Handel möglich. Und von den Terminbörsen wird auch ein fairer An- und Verkaufskurs gewährleistet.

Die Terminbörsen, in Deutschland ist das die Eurex, arbeiten dafür mit sogenannten Marketmakern zusammen. Das sind Börsenteilnehmer, die auf Anfrage oder permanent verbindliche Kauf- und Verkaufspreise stellen.


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Der Marketmaker muss faire Kurse stellen

Wenn ein Marketmaker An- und Verkaufskurse stellt, dann weiß er nie, ob ein Trader kauft oder verkauft. Das zwingt ihn dazu, einen fairen Kurs zu stellen.

Denn macht er die Optionen zu teuer, kann es sein, dass ein Trader zu diesem hohen Kurs verkauft. Macht er die Kurse zu billig, können Trader ihm die Optionen zum Schnäppchenpreis abkaufen. So oder so, er muss faire Kurse stellen.

Konkurrierende Marketmaker sorgen für faire Preise

Gibt es zu einer an der Eurex gehandelten Option keine Kaufnachfrage oder kein Verkaufsangebot, können Sie die entsprechenden Kurse von den Marketmakern durch einen sogenannten „Quote Request“ (= Kursanfrage) anfordern.

Durch eine Vielzahl von Marketmakern wird seitens der Eurex Deutschland die Voraussetzung geschaffen, eine annähernd 100%ige Beantwortung aller Quote Requests zu erreichen.

Da die Marketmaker am Handel mit Optionen verdienen, sind diese selbst interessiert, dass es zu Umsätzen kommt.

Sollte ein Marketmaker seiner Verpflichtung dennoch nicht nachkommen, wird er von der Eurex gemahnt. Im Wiederholungsfall riskiert er den Verlust seiner Zulassung als Marketmaker.

Durch diese Vereinbarung zwischen der Eurex und den Marketmakern sind faire An- und Verkaufskurse für Optionen sichergestellt, auch wenn es keinen Umsatz gibt.

Außerdem arbeiten die Marketmaker konkurrierend. Das heißt, einzelne Optionsgruppen werden von mehreren Marketmakern betreut.

Macht der eine den Umsatz nicht, tätigt ihn der andere. Wer da nicht aufpasst, macht keine Geschäfte und verdient kein Geld.

Mehr zum Thema: So sind Optionen entstanden

23. August 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.