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British American Tobacco: Ein lohnenswerter Dividendenwert für’s Depot

British American Tobacco (BAT) ist das zweitgrößte private Tabakunternehmen weltweit. BAT ist in 180 Ländern vertreten und hat den Hauptsitz in London.

Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 60.000 Mitarbeiter, hat mehr als 200 Marken im Angebot und verkauft pro Jahr weltweit ca. 700 Milliarden Zigaretten. Schwerpunktmäßig werde ich für Sie die Geschichte und die geschäftlichen Aktivitäten von BAT in Deutschland aufbereiten.

Die Geschichte von BAT

Die Imperial Tobacco Company des Vereinigten Königreichs und die American Tobacco Company aus den USA gründeten im Jahr 1902 ein Joint Venture – die British American Tobacco Company Ltd. Anfänglich war British American Tobacco dafür gedacht, den Markt außerhalb Amerikas und Englands zu bedienen.

Jedoch expandierte das Unternehmen schnell und war bereits 1905 in Indien und Ägypten vertreten. Ab 1906 war BAT auch in den Niederlanden, Belgien, Schweden, Norwegen und 1908 sogar in Finnland, Indonesien sowie Ostafrika aktiv.

American Tobacco stieß 1911 die Anteile an British American Tobacco ab, und so übernahmen vorwiegend britische Investoren die amerikanischen Anteile. Wenig später wurde British American Tobacco an der Londoner Börse notiert und konnte die Geschäfte auf die ganze Welt ausweiten.

Lediglich der Markt in Großbritannien stellte bis 1972 auf Grund der noch bestehenden Übereinkommen mit Imperial Tobacco eine Ausnahme dar. Im Laufe der Zeit expandierte die Firma weiter und baute damit ihren Erfolg systematisch aus. Heute ist British American Tobacco Marktführer in über 50 Ländern und besitzt insgesamt 45 Zigarettenfabriken in 39 Staaten.

BAT in Deutschland

1926 wurde eine Tochtergesellschaft für Deutschland gegründet. Die British American Tobacco Co. (C.E.) AG war zunächst im Hamburger Schanzenviertel ansässig und produzierte anfänglich Marken wie „Gold Flake“ oder „Player’s“. 4 Jahre später wurde die erste eigene Fabrik in Hamburg eröffnet.


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Während des 2. Weltkriegs kam die Produktion jedoch zum Erliegen und wurde erst 1949 mit der Inbetriebnahme eines zweiten Werkes wieder aufgenommen. Im Laufe der nächsten Jahre weihte British American Tobacco unter anderem zwei neue Produktionsstätten in Bayreuth und Berlin ein.

BAT machte die Marke „HB“ zu der führenden Zigarettenmarke in Deutschland, verlegte die Zentrale an die Hamburger Esplanade und führte die filterlose „Lucky Strike“ als internationale Marke ein. Mitte der 60er- und in den 70er-Jahren wurden sowohl die Marken „Krone“, als auch „Pall Mall Deluxe“ und „Prince“ auf dem deutschen Markt etabliert.

Die Zentrale zog in das Gebäude am Alsterufer um und es wurde der erste Feinschnitttabak des Unternehmens produziert. Später konnten einige Werke nicht mehr gehalten werden. Andere hingegen, wie das in Bayreuth, wurden umfangreich modernisiert.

Die Marken „Lucky Strike Filters“ und „Pall Mall“ wurden zunehmend ausgebaut und entwickelten sich zu zwei der führenden Marken auf dem deutschen Markt. Im Jahr 2000 gab es eine Fusion zwischen British American Tobacco und Rothmans. Diese wurde unter dem Namen British American Tobacco (Industrie) GmbH reorganisiert.

Schließlich erfolgte in 2005 auch noch die Zusammenführung mit der Brinkmann Niemeyer Gruppe. Eine Vereinbarung zwischen British AmericanTobacco und Altadis bezüglich der Vermarktung und des Vertriebs der Marken „Gauloises“ und „Gitanes“ in Deutschland endete 2010. Im selben Jahr war British American Tobacco die Nummer 3 auf dem deutschen Zigarettenmarkt mit einem Marktanteil von circa 19% und etwa 2.100 Beschäftigten.

Die deutschen Standorte des Tabakunternehmens sind die Hauptverwaltung in Hamburg, die weltweit größte Produktionsstätte von British American Tobacco in Bayreuth und das Werk in Bremen. In der Bremer Produktionsstätte werden unter anderem Zigarettenhülsen und ausgefallene Packungsformate hergestellt.

In jeder Konjunkturlage erfolgreich

British American Tobacco ist ein Unternehmen, das die europäische Schuldenkrise oder einen Rückfall in die Rezession nicht fürchten muss. Denn: Geraucht wird immer! BAT muss lediglich in Sorge sein, dass die Reglementierungen des Tabakkonsums in Europa und den USA verschärft werden und den Gewinn drücken – aber auch diese Sorge ist nicht ganz so groß, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Im Portfolio befinden sich mehr als 200 verschiedene Marken (Lucky Strike, Peter Stuyvesant, HB, Dunhill). Die starke Marktstellung erlaubt BAT unterschiedliche Strategien:

  1. Preiserhöhungen bei den Premium-Marken
  2. Einführung von Billigmarken
  3. Zukäufe in den Wachstumsmärkten, um diese Marken als „Türöffner“ zu nutzen.

Der große Vorteil des Geschäftsmodells: Keine Abhängigkeit von der Konjunktur! Umsatz und Gewinn werden stetig gesteigert. In den vergangenen 10 Jahren ist der Umsatz im Durchschnitt um 7% pro Jahr gestiegen und der Gewinn um 12%.

Die „Belohnung“ für Sie als BAT-Aktionär: Die Aktie demonstriert Stärke und steigt seit vielen Jahren. Zusätzliches Bonbon für Aktionäre: Eine Dividenden-Rendite von über 4% pro Jahr. Die Kursentwicklung zeigt, dass die BAT-Aktie auch in Krisenzeiten fast vollständig verschont wurde (einen Kursrücksetzer gab es, aber das lag daran, dass ein Großaktionär ausgestiegen ist).

7. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.