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Bauboom in Deutschland: Zahl der Bau-Genehmigungen 2016 stark gestiegen

Der Wohnungsbau in Deutschland kommt 2016 so langsam in Fahrt. Das ist auch gut so. Denn durch die hohe Zahl der Flüchtlingszuwanderungen und auch wegen der wachsenden Anzahl der Single-Haushalte wird der Wohnraum vor allem in den beliebten Ballungsbieten in Deutschland immer gefragter.

2016: Im ersten Quartal schon knapp 85.000 Baugenehmigungen

So sind im ersten Quartal 2016 immerhin knapp 85.000 Baugenehmigungen erteilt worden. Das geht aus aktuellen Daten vom Statistischen Bundesamt hervor. Man muss sich an dieser Stelle einmal klar machen: Das ist der höchste Stand bei den Genehmigungen seit dem Jahr 2004.

Wie stark die Dynamik aktuell ausfällt, zeigt auch der Vergleich zum Vorjahr 2015, denn aktuell sind rund 30 % mehr Genehmigungen erteilt worden. Nach Angaben der Statistiker sorgen eben die weiterhin niedrigen Zinsen und die starke Nachfrage auch für den Boom bei den Baugenehmigungen.

Genehmigungen für die Unterbringung von Flüchtlingen um satte 147 % angestiegen

Dabei ist es auch spannend auf die Verteilung zu schauen. So verteilt sich der Zuwachs ziemlich gleichmäßig auf die Gebäudeklassen der Einfamilienhäuser (+23%), der Zweifamilienhäuser (+27%) und auch der Mehrfamilienhäuser (+23%).

Wie nicht anders zu erwarten, sind die Genehmigungen für die Unterbringung von Flüchtlingen auch in 2016 wieder extrem stark angestiegen. So wurden im ersten Quartal 2016 fast 147 % mehr Genehmigungen für  Wohnungen in Wohnheimen erteilt. In Summe waren das 5.149 Genehmigungen. Grundsätzlich zählen auch Flüchtlingsunterkünfte mit in diese Kategorie.


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Wohnraum in Ballungsgebieten zu knapp: Langfristig fehlen Wohnungen in Deutschland

Eine Reaktion auf diese Zahlen liefert der Immobilienverband GdW. Nach Ansicht der Branchenexperten ist jetzt die Politik gefordert, dass „dieser Trend beim Neubau anhalte und vor allem mehr Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment entstehen.“

Schon heute ist klar, dass der hohe Wohnungsbedarf in Deutschland auch in den kommenden Jahren anhalten wird. Laut GdW beträgt der jährliche Bedarf bis zum Jahr 2020 immerhin rund 400.000 Wohnungen.

Nur so viel zur Verdeutlichung: Das sind immerhin mehr als 100.000 Wohnungen mehr als im vergangenen Jahr in Deutschland tatsächlich fertiggestellt worden sind. Laut GdW existiert derzeit in Deutschland ein Defizit bei Wohnungen von bis zu 800.000 Einheiten.

Fazit: Investoren können mit Wohnraum in beliebten Ballungsgebieten Geld verdienen

Dazu müssen Sie jedoch eines wissen: Betrachtet man ganz Deutschland, fehlen insgesamt keine Wohnungen – es ist nur so, dass in den beliebten Ballungsgebieten bezahlbarer Wohnraum tatsächlich einen Engpass darstellt.

Genau das ist aber auch die Chance für uns als Immobilien Investoren. Wenn Sie also tatsächlich Neubauten umsetzen wollen, so sollten Sie sich auf die Ballungsgebiete fokussieren. Denn hier wird die Rendite auch in den nächsten Jahren weiterhin gesichert sein.

1. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.