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Baufinanzierung: Prolongieren oder Umschulden?

Sobald die Zinsbindungsfrist des Immobilienkredits abgelaufen ist, gibt es drei Alternativen, zählt Philipp Hegendorf vom Fachblatt „Der Immobilien-Berater“ vor. Prolongation, Anpassung, oder komplett neue Konditionen – also Umschuldung.

Der Immobilienexperte weiß, wie Sie als Immobilienbesitzer Zeit und Geld sparen können. Hätten Sie das gewusst? Informieren Sie sich rechtzeitig bei unserem Experten!

Zinsbindungsfrist abgelaufen: Welche Alternativen gibt es?

Sobald die Zinsbindungsfrist Ihres Immobilienkredits abgelaufen ist, bestehen die folgenden drei Alternativen:

1. Sie wollen lediglich die Zinsen neu anpassen. In diesem Fall spricht der Fachmann von einer Prolongation.

2. Sie wollen über die Zinsen hinaus Anpassungen vornehmen. In diesem Fall kann eine Änderungsvereinbarung reichen.

3. Sie wollen vollständig neue Konditionen mit der Bank verhandeln und über eine neue Finanzierungskonzeption nachdenken. In diesem Fall spricht man von einer Umschuldung. Auf der richtigen Seite mit unserem Experten.

Baufinanzierung: Die Änderungsvereinbarung

Wenn Sie Ihre Finanzierung nach Ende des Vertrages fortsetzen und über die Höhe der Zinsen hinaus Anpassungen vornehmen wollen, können Sie eine Änderungsvereinbarung abschließen oder einen komplett neuen Kredit vereinbaren. Die Änderungsvereinbarung ist ein von Ihnen und der Bank unterschriebenes Dokument, das dem bisherigen Kreditvertrag beigefügt wird.

Auf welche Vertragsbestandteile Sie achten sollten

Folgende Vertragsbestandteile können Sie mit der Änderungsvereinbarung über die Zinsanpassung hinaus neu regeln:


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  • Höhe der Tilgungsrate (erhöhen oder reduzieren? Achtung: die Laufzeit des Kredits darf sich nicht verlängern.)
  • Abstände der Zahlungen (monatlich oder vierteljährlich?)
  • Zinsbindungsfrist (Auch hier gilt: Die ursprüngliche Darlehenslaufzeit darf sich nicht verlängern!)
  • Vorzeitige Tilgungsmöglichkeiten
  • Art der Tilgung (Annuitäten- oder endfälliges Darlehen)
  • Rückzahlungsvereinbarungen (können bei endfälligen Darlehen geändert werden)

Wenn Sie eine über diese Punkte hinausgehende Vertragsänderung, wie zum Beispiel eine Verlängerung der Kreditlaufzeit bewirken möchten, dann müssen Sie einen komplett neuen Kredit vereinbaren.

Hierbei handelt es sich dann um eine Umschuldung.

Mehr dazu: Tilgungsrechner

Baufinanzierung: Die Umschuldung

Sie können entweder bei Ihrem bisherigen Gläubiger bleiben oder auch den Kreditgeber wechseln.

Sinn macht ein Wechsel natürlich nur, wenn Sie bei einem anderen Geldgeber zu günstigeren Konditionen weiterfinanzieren können.

Wenn Sie einen gut geführten Ordner über Ihre Immobilie führen, haben Sie fast alle Informationen für einen Wechsel des Gläubigers zusammen und verringern sich somit den Aufwand für einen Wechsel.

Rechnen Sie bei einem Wechsel genau nach, ob damit verbundene Kosten, wie zum Beispiel für den Notar oder die Umschreibung der Grundpfandrechte, überhaupt lohnen.

In der Regel sind diese jedoch vernachlässigbar klein, so der Experte vom Fachblatt „Der Immobilien-Berater“.

20. Februar 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.