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Bausparen als Geldanlage: Sicherheit nicht nur für Häuslebauer

Bausparen ist nicht nur etwas für angehende Hausbesitzer.

Wenn Sie bereits wissen, dass Sie später kein Darlehen in Anspruch nehmen wollen, können Sie Ihren Bausparvertrag auf hohe Guthabenzinsen optimieren und als Alternative zu langfristigen Festzins-Produkten nutzen.

Für den Darlehensverzicht zahlen Ihnen viele Bausparkassen zusätzliche Bonuszinsen rückwirkend für die gesamte Laufzeit. Für die Sicherheit Ihrer Einlage garantieren die gesetzliche Einlagensicherung sowie der Sicherungsfonds europäischer Bausparkassen.

Falls Sie Ihren Bausparvertrag bereits innerhalb der 7-jährigen Bindungsfrist ausgezahlt haben wollen, verlieren Sie allerdings Ihren Anspruch auf Bonuszinsen und staatliche Zulagen.

Ausnahme: Sie können die Verwendung des Geldes für „wohnwirtschaftliche Zwecke“ nachweisen. Dazu zählen der Kauf von Immobilien und Grundstücken, Hausbau sowie Modernisierungsmaßnahmen. Nach Ablauf der Bindungsfrist steht es Ihnen frei, wofür Sie das Geld verwenden.


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Bausparen bietet oft bessere Konditionen als eine langfristige Festzins-Anlage

Regelmäßige Einzahlungen sind bei Bausparverträgen zwar üblich, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Sie können beispielsweise auch eine Einmalzahlung zu Beginn des Vertrages vornehmen und danach auf weitere Einzahlungen verzichten. Gegenüber einer vergleichbaren Geldanlage in langfristigen Festzins-Produkten (7 bis 10 Jahre) bietet Ihnen Bausparen in diesem Fall eine Reihe von Vorteilen:

  • etwas höhere Rendite als Festgeld mit gleicher Laufzeit (bei Verzicht auf das Darlehen
  • nach Ablauf der 7-jährigen Bindungsfrist weiterhin sehr hohe Zinsen bei relativ kurzfristiger Verfügbarkeit
  • Möglichkeit der Renditesteigerung durch staatliche Zuschüsse

Unser Tipp: Nach Ablauf der Bindungsfrist von 7 Jahren können Sie vorerst auf die Auszahlung („Zuteilung“) Ihres Sparguthabens verzichten und erhalten für die weitere Laufzeit die vollen Zinsen gutgeschrieben.

Sie kommen jederzeit innerhalb weniger Monate an Ihr Geld, indem Sie die Zuteilung zu einem der nachfolgenden Zuteilungstermine (üblicherweise vierteljährlich) annehmen. Mit dem Verzicht auf Zuteilung sichern Sie sich eine deutlich höhere Rendite für jedes weitere Jahr Laufzeit als bei einjährigem Festgeld.

Mit staatlichen Zuschüssen sind noch höhere Renditen möglich

Liegt Ihr zu versteuerndes Einkommen unter 25.600 € (Ledige) oder 51.200 € (Verheiratete), haben Sie Anspruch auf Wohnungsbauprämie. Diese erhalten Sie in Höhe von 8,8% auf Ihre jährlichen Einzahlungen bis zu 512 € (1.024 € für Verheiratete).

Zusätzlich können Sie von IhremArbeitgeber die Sparzulage erhalten.Diese wird bis maximal 470 € (940 € falls beide Ehepartner Arbeitnehmer sind) mit 9% staatlich bezuschusst. Voraussetzung ist, dass Ihr zu versteuerndes Einkommen 17.900 € (Ledige) oder 35.800 € (Verheiratete) nicht übersteigt. Für beide Zuschüsse muss die 7-jährige Bindungsfrist beim Bausparvertrag eingehalten werden.

Fazit: Bausparen ist eine langfristige Angelegenheit und für Renditesparer daher besonders in Zeiten hoher Zinsen vorteilhaft. Wenn Sie einen Teil Ihres Geld für mindestens 7 Jahre mit höchstmöglicher Sicherheit anlegen möchten, lohnt es sich, diese Alternative zu prüfen.

Unser Tipp: Bausparkassen-Vermittler neigen dazu, Ihnen höhere Bausparsummen zu empfehlen, da sich ihre Vermittlungsprovision daran orientiert. Dies kostet Sie höhere Abschlussgebühren. Außerdem müssen Sie mehr einzahlen, um den Zuteilungsanspruch zu erwerben. Wählen Sie im Zweifel eine niedrigere Summe, diese kann später bei Bedarf erhöht werden.

15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.