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Bausparvertrag gut verzinst – nicht wegnehmen lassen

Wenn Sie einen älteren Bausparvertrag besitzen, können Sie sich glücklich schätzen.

Auf solche Verträge erhalten viele Bausparkunden nämlich auch heute noch attraktive Zinsen, die weit über den aktuellen Zins-Konditionen liegen.

Denn: Einmal vereinbarte Guthaben-Zinsen ändern sich auch bei langer Laufzeit nicht.

Bausparkassen wollen Kunden aus gut verzinsten Altverträgen herausdrängen

Was die Kunden freut, ärgert die Bausparkassen; diese müssen hohe Zinsen zahlen, erhalten auf der anderen Seite für ihre gegebenen Darlehen aber nur geringe Zinsen.

Aus diesem Grund versuchen immer mehr Bausparkassen per Kündigung aus diesen Altverträgen herauszukommen und die Kunden in niedriger verzinste Neuverträge zu drängen.

Selbstverständlich sollten Sie dies nicht so einfach hinnehmen. Schließlich entgeht Ihnen dadurch bares Geld.


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Lesen Sie im Folgenden, mit welchen Schritten der Bausparkassen Sie rechnen müssen und wie Sie darauf reagieren sollten.

Gesetzliche Grundlage der Kündigung zweifelhaft

Einige Bausparkassen berufen sich bei ihrer Kündigung auf eine Vorschrift im Bürgerlichen Gesetzbuch, wonach Darlehens-Verträge nach 10 Jahren gekündigt werden dürfen.

Allerdings ist es unter Juristen umstritten, ob diese Vorschrift auch auf Bausparverträge anwendbar ist, die seit mehr als 10 Jahren zuteilungsreif sind und bei denen das Darlehen noch nicht in Anspruch genommen worden ist.

Unter diesen Voraussetzungen sollten Sie Widerspruch einlegen

Meine Empfehlung an Sie: Solange Sie die volle Bauspar-Summe noch nicht angespart und kein Bauspar-Darlehen in Anspruch genommen haben, sollten Sie die Kündigung nicht einfach hinnehmen. Schließlich entgehen Ihnen dadurch Zinserträge.

Legen Sie daher gegen die Kündigung schriftlich Widerspruch ein!

Lenkt die Bausparkasse nicht ein, können Sie die kostenfreie außergerichtliche Streitschlichtung bei dem jeweils zuständigen Ombudsmann nutzen.

Auch Kündigungen bei zu niedrigen Einzahlungen möglich

Andere Bausparkassen versuchen mit einer anderen Masche, ihre gut verzinsten Kunden loszuwerden:

Sollte ein Kunde weniger als den Regel-Sparbetrag aufs Konto überweisen (was früher geduldet wurde), fordern einige Bausparkassen das fehlende Geld nach.

Dabei geht es ihnen jedoch nicht einfach um eine Nachzahlung, sondern um die Herbeiführung eines Kündigungs-Grunds.

Den liefern Sie Ihrer Bausparkasse nämlich, wenn Sie der Aufforderung zur Überweisung des Regel-Sparbetrags nicht nachkommen.

In diesem Fall sollten Sie das zusätzliche Geld zahlen, schließlich wird es Ihnen gut verzinst und Sie können den lukrativen Bausparvertrag behalten.

Wenn Sie hingegen mehr als den Regel-Sparbetrag überweisen, müssen Sie damit rechnen, dass die Bausparkasse einen Teil des Geldes ablehnt. Dies ist verständlich, will die Bausparkasse doch nicht mehr Geld als nötig zu hohen Renditen verzinsen.

In dem Fall sollten Sie sich auf die Einzahlung des Regel-Sparbetrags beschränken und sich über die guten Konditionen für die bisherige Ansparsumme freuen.

15. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.