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Beherrschungs- und Gewinnabführungs-Vertrag (BuG): Aktien stabil trotz Kursturbulenzen

In der aktuellen, sehr schwankungsstarken Phase suchen Anleger nach Investitions-Ankern.

Diese sind jedoch schwer auszumachen in Zeiten, in denen branchenübergreifend die Kurse purzeln.

Rohstoffe sind im Moment auch nicht der richtige Ausweg, die Gold-Prognosen sind nicht rosig und am Anleihenmarkt gibt es auch nicht viel zu holen.

Beispiel Homag: Beherrschungs-Vertrag stabilisiert den Aktienkurs trotz Marktschwäche

Was kann ein Investor also machen? Eine Idee wären Aktien mit Beherrschungs- und Gewinnabführungs-Vertrag.

Diese zeigen sich in Krisen-Phasen als äußerst robust.


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Nicht wenige Titel haben selbst die Jahre 2008/2009 ohne größeren Schaden überstanden.

Und auch die aktuelle Marktschwäche reißt viele dieser speziellen Aktien nicht in die Tiefe. Ein Beispiel wäre die Homag-Aktie (Hinweis: keine Kaufempfehlung – ich habe keine Homag-Aktien).

Im März 2015 wurde zwischen Homag und Mehrheits-Eigentümer Dürr ein Beherrschungs- und Gewinnabführungs-Vertrag (BuG) vereinbart. Seitdem läuft die Aktie seitwärts – egal was an der Börse passiert.

Steigende Dividendenrendite bei fallendem Aktienkurs lockt neue Investoren an

Es gibt mehrere Unternehmen, die wie die Homag-Aktie von einem BuG profitieren. Besonders für konservative Anleger sind solche Titel sehr interessant.

Was aber macht die Aktien so krisenresistent? Immerhin ist Homag als Maschinenbauer genauso betroffen von einer Konjunktur-Flaute wie andere Unternehmen auch.

Doch bei Homag ist es für die Dividenden-Zahlung egal, ob die Geschäfts-Entwicklung positiv oder negativ ist.

Selbst wenn das Unternehmen Verluste schreibt, erhalten die Investoren je Anteilsschein 1,18 € (brutto) je Aktie.

Das bedeutet: Wenn die Aktie verliert, steigt die Dividendenrendite. Das zieht neue Investoren an und stützt den Kurs.

Kursrisiko häufig nach unten begrenzt

Ein BuG regelt auch, dass die Minderheits-Aktionäre ihre Anteile an den Großaktionär zu einem festen Preis abgeben können.

Das Angebot ist zwar eigentlich nur befristet, doch häufig läuft im Hintergrund ein juristisches Verfahren, sodass Aktionäre sehr lange ihre Aktien noch abgeben können.

Das bedeutet dann auch, dass das Investitions-Risiko begrenzt ist. Denn sollte der Börsenkurs unter dem Preis im Vertrag fallen, dann kann ich einfach meine Anteile an den Großaktionär abgeben.

15. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.