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Beitragsbemessungsgrenze für Arbeitslosenversicherung: Dort liegt sie 2016

Vor allem für besserverdienende Arbeitnehmer ist die Beitragsbemessungsgrenze der Arbeitslosenversicherung von großer Bedeutung. Diese ist identisch mit jener für die Rentenversicherung – und es wird auch hier zwischen West- und Ostdeutschland unterschieden.

Im Jahr 2016 liegt diese Höchstgrenze beitragsrelevanten Einkommens der  Arbeitslosenversicherung bei 74.400 € im Jahr (6.200 € monatlich) für die alten Bundesländer und 64.800 € jährlich (5.400 € im Monat) für die neuen Bundesländer.

Der Beitragssatz liegt weiterhin bei 3% des Brutto-Einkommens. Der monatliche Maximalbeitrag kann demnach höchstens 186 € in Westdeutschland und 162 € in Ostdeutschland betragen, wobei dieser Betrag jeweils zur Hälfte zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt wird.

Beitragsbemessungsgrenze zur Arbeitslosenversicherung: So funktioniert’s

Die Beitragsbemessungsgrenze zur Arbeitslosenversicherung legt jene höchste Einkommensgrenze fest, bis zu der der Versicherungsbeitrag abgeht. Jedes Einkommen, welches darüber hinausgeht, ist von Beiträgen für die Sozialversicherung befreit.


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Im deutschen Sozialversicherungssystem existieren 2 wichtige Grenzen: Jene für die Renten- und Arbeitslosenversicherung und jene für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung.

Hieraus ergeben sich Höchstsätze an Beiträgen, denn: Übersteigt ein Einkommen diese Beitragsgrenze, so hat der Versicherte nur für jenes Einkommen Sozialbeiträge zu entrichten, das innerhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Mit (über)steigendem Einkommen wird der relative Anteil der Sozialbeiträge am Gesamteinkommen also kleiner, während die Beitragshöhe nicht mehr weiter steigt.

Die Regierung ist per Gesetz dazu verpflichtet, die Beitragsbemessungsgrenze zur Renten- und Arbeitslosenversicherung jährlich anzupassen, wobei hierbei die durchschnittliche Lohnentwicklung der vorangegangen 2 Jahre maßgebend ist.

Dies betrifft auch die anderen Beitragsgrenzen der Sozialversicherungen. Die neuen Grenzwerte werden im Herbst eines jeden Kalenderjahres von der Regierung bekanntgegeben.

Arbeitslosenversicherung in Deutschland

Die Arbeitslosenversicherung ist eine von 5 Säulen des Sozialversicherungssystems in Deutschland. Sie dient dazu, Personen bei einem Erwerbsausfall abzusichern und Arbeitssuchende ein Einkommen zu sichern.

Eingeführt wurde sie im Jahr 1927. Für bestimmte Berufsgruppen ist die Versicherung verpflichtend. Das wurde in den Paragraphen § 25 und §26 im Sozialgesetzbuch (SGB) III festgelegt. Die Versicherungspflicht gilt unter anderem für alle abhängig und geringfügig Beschäftigte. Jedoch sind Selbständige davon ausgenommen.

Der Träger ist die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, welche wiederum der Aufsicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterliegt. Neben den reinen Entgeltersatzleistungen bei Ausfall des Einkommens, bietet die Arbeitslosenversicherung auch Maßnahmen zur Berufsförderung, etwa Berufsberatung und Vermittlung von Fortbildungs- und Ausbildungsangeboten an.

All diese Leistungen werden zum überwiegenden Teil durch Beiträge der Versicherten finanziert, wobei ein prozentualer Anteil des Einkommens als Beitrag dem Versicherungsträger zugeht.

Dieser Anteil wird zur einen Hälfte vom Arbeitgeber und zur anderen Hälfte vom Arbeitnehmer getragen. Die Höchstgrenze des beitragsrelevanten Einkommens regelt dann wiederum die Beitragsbemessungsgrenze.

4. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.