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Das ist die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherung 2016

Arbeitnehmer müssen meist prozentuale Anteile ihres Gehaltes als Beiträge für Sozial-, Renten- oder gesetzliche Krankenversicherung abführen. All diese Versicherungen sind Zweige der Sozialversicherung in Deutschland.

Der prozentuale Anteil am Brutto-Gehalt bleibt in der Regel gleich, doch gibt es in Deutschland Höchstbeträge, die zur maximalen Beitragsberechnung herangezogen werden können – die Beitragsbemessungsgrenze.

Fällt das Arbeitsentgelt des Arbeitnehmers höher aus, so gehen lediglich die Beiträge ab, welche im Rahmen jener Grenze liegt. Bei einem Verdienst bis einschließlich zur Beitragsbemessungsgrenze werden also die Beiträge vom tatsächlichen Gehalt, bei Verdiensten darüber hinaus von der Beitragsbemessungsgrenze abgerechnet.

Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherung im Jahr 2013

Das Sozialgesetzbuch (SGB) legt in § 159 VI fest, dass die Beitragsbemessungsgrenze für Leistungen der Sozialversicherung jährlich angepasst werden müssen. Dies rührt daher, dass die Grenzen mit der Lohnentwicklung Schritt halten müssen, die normalerweise über die Zeit steigt und auch von der Inflation beeinflusst wird.


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Hierbei besteht eine unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenze für zwei Leistungen der Sozialversicherung – gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung auf der einen sowie Renten- und Arbeitslosenversicherung auf der anderen Seite.

So liegt die Grenze für die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2016 bei 50.850 € brutto im Jahr beziehungsweise 4.237,50 € brutto im Monat, was einer Aufstockung von 112,50 € pro Monat gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Für die Renten- und Arbeitslosenversicherung als zweiten beitragspflichtigen Zweig unterscheidet die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherung zwischen West- und Ostdeutschland.

Im Westen stieg die Grenze auf 74.400 € brutto beziehungsweise 6.200 € im Monat. Im Osten gilt ein Grenzwert von 64.800 € pro Jahr, was einem monatlichen Bruttbetrag von 5.400 € entspricht. Die höhere der beiden Beitragsbemessungsgrenzen, diejenige zur Renten- und Arbeitslosenversicherung, ist in der Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei. Beiträge müssen natürlich nicht doppelt erbracht werden.

Das soziale Netz in Deutschland

Die Sozialversicherung in Deutschland ist ein Oberbegriff und umfasst mehrere Versicherungszweige: Arbeitslosen-, Renten-, Pflege-, Unfall- und Krankenversicherung. Dieses System wird auch soziales Netz genannt und durch Mitgliedsbeiträge oder Steuern finanziert. In Deutschland besteht für gesetzliche Sozialversicherung eine Versicherungspflicht.

Die gesetzliche Sozialversicherung wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch Otto von Bismarck ins Leben gerufen, der 1883 die gesetzliche Krankenversicherung schuf, um sozialen Unruhen Vorschub zu leisten und die Macht der Gewerkschaften zu schwächen.

Bis zum Jahr 1889 kamen die Zweige Unfall- und gesetzliche Rentenversicherung hinzu. Die an die Krankenversicherung angegliederte Pflegeversicherung hat erst seit dem Jahr 1995 Bestand.

11. August 2016

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Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.