Vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Benzinpreise hat der Automobilclub ACE politische Maßnahmen zur Überprüfung der Preispolitik der Konzerne gefordert. Laut Aussage des Verbandspräsidenten Wolfgang Rose würden nur wenige Großkonzerne die Einheitspreise für Millionen Verbraucher diktieren. Daher sollte die Politik gegen Wucherpreise und Ölpreisspekulanten vorgehen.
Hohe Gewinnmagen bei Rohöl
Zur Begründung erklärte der Verband, dass der Preis für ein Fass Rohöl vor der Krise, im Jahr 2008, noch auf dem Rekordhoch von 150 Dollar gelegen habe und damals an der Zapfsäule 1,30 Euro pro Liter Superbenzin verlangt worden seien. Heute koste das Fass Rohöl nur etwa 80 Dollar, aber es würden aber bis zu 13 Cent mehr pro Liter Super verlangt.
Laut Rose gibt es dafür keine marktwirtschaftlich begründete Erklärung. Auch die Preiserhöhung für Kraftstoffe entbehrt jeglichen vernünftigen Grund. Die hohen Gewinnmargen eröffnen zugleich einen großen Spielraum für Preissenkungen.
ACE: es soll endlich einen Wettbewerb unter den Kraftstoffanbieter geben
Der ACE fordert durchgreifende Konsequenzen bis hin zur Aufhebung des “mächtigen Oligopols der Ölmultis

