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Benzinpreise: Montags ist Tanken am günstigsten

Eine ADAC-Untersuchung hat für 2008 ein ernüchterndes Ergebnis erbracht:

Auf das Gesamtjahr betrachtet, werden die Benzinpreise zum Wochenende hin systematisch erhöht.

Während Diesel an einem Montag durchschnittlich 1,305 Euro pro Liter kostet, war der Preis an Freitagen mit durchschnittlich 1,336 Euro um 3,1 Cent höher. Benzinpreise Montags sind also niedriger.

Super-Benzin im Wochenverlauf immer teurer

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch bei Superbenzin ab, das an Montagen zum Durchschnittspreis von 1,37 Euro durch den Zapfhahn fließt – am Freitag sind hingegen 1,402 Euro pro Liter fällig. Der Preisunterschied im Wochenverlauf liegt somit bei 3,2 Cent.

Die Kritik des ADAC an den Preiserhöhungen der Mineralkonzerne stützt sich darauf, dass sowohl Ölpreis als auch die Mineralölsteuer Schwankungen an einzelnen Wochentagen unterliegen.

Und deshalb sei es kein hieb- und stichfestes Argument, dass die Unternehmen sich bei Preisanpassungen darauf berufen, sich an den Beschaffungskosten zu orientieren.

Und ein Fall zum Thema „Tanken“

Wichtiger Hinweis an Ihre Mitarbeiter: Umwege zum Tanken kosten den Versicherungsschutz.

Angesichts der noch immer hohen Spritpreise kann sich ein Umweg durchaus lohnen, um preiswerter tanken zu können.


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Geld gespart, aber Versicherungsschutz verloren: Unfall auf Umweg kein Arbeitsunfall

Ein Arbeitnehmer machte jetzt diese Erfahrung, denn der Umweg vom Arbeitsweg ist Privatsache.

Der Fall: Eine Angestellte hatte beim Start morgens nicht den direkten Weg zur Arbeitsstätte gewählt.

Sie war zunächst in die entgegengesetzte Richtung gefahren, um im nächsten Ort zu tanken. Dabei erlitt sie einen Unfall.

Die Einstufung als Arbeitsunfall lehnte die Berufsgenossenschaft jedoch ab.

Sozialgericht: Tanken ist Privatsache

Zu Recht, so das Hessische Landessozialgericht (Az. L 3 U 195/07). Tanken gehöre zum Privatbereich. Fahre der Arbeitnehmer einen Umweg und erleide dabei einen Unfall, behalte er nur bei nachvollziehbaren betrieblichen Gründen seinen Versicherungsschutz.

Die Anforderungen dafür sind hoch: Das Tanken müsse während der Fahrt unvorhergesehen notwendig werden. Zudem dürfe es keine Möglichkeit geben, den Arbeitsplatz auf andere Weise zu erreichen.

Ein derartiger Fall habe hier nicht vorgelegen. Die Klägerin hätte ihren Arbeitsplatz auch so erreicht.

Denn: Bei Antritt der Fahrt habe noch nicht einmal die Reserveanzeige geleuchtet. Das belegt zugleich: Berufsgenossenschaften überprüfen bei einem Unfall jedes Detail, um Zahlungsansprüche abzublocken.

Aber es gibt auch gute Nachrichten:

Der weltweite Aufbau von Produktionskapazitäten, der globale Energiehunger und insbesondere der Handel mit Rohstoffzertifikaten hatten unter anderem den Ölpreis bis Mitte letzten Jahres immer weiter nach oben getrieben.

Etwas spätzyklisch hat dann die Finanzkrise ihre ersten Auswirkungen auf den Rohstoff in Form sinkender Preise gehabt.

Letztendlich bewirkte der globale Wachstumsrückgang eine Normalisierung und damit ein deutliches Absinken der Preisniveaus. Gleichzeitig war dies die wichtigste Unterstützung für die aktuell deflationären Tendenzen.

Dass der jetzige Stand aber nicht der Status quo bei einem immer knapper werdenden Gut ist, ist doch klar.

Auch wenn die Suche nach einem Ersatz für den derzeit wichtigsten Energielieferanten fieberhaft angekurbelt wird, ist doch die globale Produktion immer noch zu sehr vom Rohöl abhängig.

Der neuerliche Anstieg des Preisniveaus kann als Beleg hierfür gesehen werden.

Chancen für Anleger in Rohöl

Weiterhin ergeben sich für die Anleger sowohl auf kurz- als auch langfristige Sicht gesehen gute Chancen, von der künftigen Ölpreisentwicklung zu profitieren. Und dies nicht nur an der Tankstelle, durch die Nebenkostenabrechnung oder die allgemein niedrige Inflationsrate.

So konnten etwa die Leser des F-Trader mit einem Öl-Call-Zertifikat (Erwartung steigender Ölpreise) innerhalb von nur 6 Wochen eine Performance von 46,5 % für sich verbuchen.

Auch wenn die Preisentwicklung fast vorhersehbar ist, so gilt es, für kurzfristige Gewinne die Nachrichtenlage genau zu durchleuchten, was in dem Fall sehr gut gelungen ist.

5. April 2009

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.