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Berechnung der Rendite leicht gemacht: Auf was Anleger achten müssen

Die Rendite spielt für jeden Anleger eine große Rolle, der mit Kapitalanlagen handelt und somit eine Rendite erzielt. Die Berechnung der Rendite ist dabei nicht immer ganz einfach.

Für die Berechnung exakter Renditen, insbesondere bei Geldanlagen mit schwankenden Kursverläufen oder Wertentwicklungen, werden im Normalfall vor allem leistungsfähige Computerprogramme verwendet.

Bei dem Umgang mit der Rendite sollte einem klar sein, dass je höher die erwartete Rendite einer Kapitalanlage ist, desto höher ist auch das damit verbundene Verlustrisiko. Umgekehrt gilt das gleiche.

Mehr dazu: Die Rendite von Immobilien – Wirtschaftlichkeits-Check für Anleger

Wenn man das im Hinterkopf behält, kann man also entweder versuchen, eine bestimmte Rendite mit möglichst geringem Risiko oder die für ein bestimmtes Risiko größtmögliche Rendite zu erwirtschaften. Die höchste Rendite mit kleinstem Risiko zu erzielen, ist dabei jedoch kaum möglich.

Berechnung der Rendite: Mithilfe des Gewinnbetrages

In der Grundformel für die Berechnung der Rendite wird der Gewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital gesetzt. Das heißt:

Formel  

Rentabilitätsformel Geldanlage

?
Diese Formel zeigt das Verhältnis von Gewinn zum Aufwand und die erzielte Rendite an.
$$\bo\text"Rendite (einer Geldanlage)" = (\text"Gewinn" / \text"Eingesetztes Kapital"\)*100$$
Ergebnis berechnen

Ein Beispiel:

Werden also 20 € Kapital eingesetzt und man bekommt am Ende 50 € wieder raus, dann beträgt der Gewinn 30 €. Die Berechnung der Rendite sieht dann so aus:

Rendite = 30 / 20 = 1,5 = 150%

Die Rendite kann also sowohl als Prozentwert (hier 150%), als auch als Dezimalzahl (hier 1,5) angegeben werden. Um den Prozentwert zu erhalten, muss die Dezimalzahl mit 100 multipliziert werden (1,5 x 100 = 150%).

Mehr dazu: Nominalzins-Rendite-Unterschied: der wahre Ertrag

Man sollte außerdem beachten, dass auch andere Beträge, die bei einer Geldanlage neben dem Einzahlungsbetrag entstehen, miteinbezogen werden können.

Wenn also zum Beispiel bei einer Geldanlage bestimmte Kontoführungsgebühren oder ähnliches anfallen, können diese Beträge zum eingesetzten Kapital dazugerechnet werden. So lässt sich die Rendite exakt bestimmen.

Auszahlungsbetrag als Grundlage der Renditeberechnung

Eine weitere Möglichkeit der Renditebestimmung liegt im Verhältnis des Auszahlungsbetrages und des Einzahlungsbetrages.

Mehr dazu: Zeitgewichtete Rendite – Maßstab für die Entwicklung einer Geldanlage

Im Gegensatz zur Grundformel wird hier also nicht mit dem Gewinn, sondern mit dem Gesamtbetrag die Rendite errechnet:

Formel  

Rentabilitätsformel Geldanlage - Alternative Berechnung

?
Diese Formel zeigt das Verhältnis von Gewinn zum Aufwand und die erzielte Rendite an.
$$\text"Rendite" = [( \text"Gesamtbetrag" / \text"Eingesetztes Kapital"\)-1]*100$$
Ergebnis berechnen

Ein Beispiel:

Investiert man 100 € in eine Kapitalanlage und erhält am Ende 150 € zurück, sieht die Rechnung so aus:

Rendite = 150 / 100 – 1 = 0,5 = 50%

Die Rendite kann auch hier wieder als Dezimalzahl (0,5) oder als Prozentsatz (50%) angegeben werden.

Insgesamt gestaltet sich die Berechnung der Rendite nicht sehr schwer und es gibt verschiedene Möglichkeiten sie zu berechnen.

Mehr dazu: Rendite und Zinsen: Unterschied wird oft vergessen

Die Variante mit dem Auszahlungsbetrag gestaltet sich dabei noch etwas einfacher, da hier nicht zuvor der Gewinn bestimmt werden muss.

4. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.