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Berechnung Mutterschaftsgeld: Unterstützung während des Mutterschutzes

Unmittelbar während einer Schwangerschaft und auch noch im Anschluss daran kann eine finanzielle Unterstützung eine große Hilfestellung für eine Mutter darstellen.

Denn nicht nur die zahlreichen Anschaffungen für das Kind, sondern auch alle weiteren Kosten rund um seine Betreuung verschlingen eine Menge Geld.

Und wenn in dieser Zeit auch noch das Gehalt der Mutter aufgrund ihres Mutterschaftsurlaubs ausbleibt, kann es finanziell schon mal eng werden.

Das Mutterschaftsgeld ist da nur eine von vielen Varianten in Deutschland, welche den Müttern finanzielle Unterstützung bietet.

Berechnung Mutterschaftsgeld: Zahlen, Fristen, Termine

Das Mutterschaftsgeld stellt einen Ausgleich für den Arbeitsausfall der Mutter während des Mutterschutzes dar.

Eigenständig oder bei der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Frauen erhalten nach § 200 Reichsversicherungsordnung (RVO) einen maximalen Satz von 13 € pro Tag oder 385 € je Kalendermonat.

Der zuständige Arbeitgeber steht in der Pflicht diesen Betrag entsprechend zu bezuschussen, sodass die Frau in den letzten Wochen der Schwangerschaft, sowie in der ersten Zeit nach der Entbindung ihren geregelten Nettolohn erhält.


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Lesen Sie zu diesem Thema außerdem: Zuschuss zum Mutterschaftsgeld: Wie und wo Sie ihn beantragen Die Frist des Mutterschutzes beträgt insgesamt 14 Wochen, das heißt sechs Wochen vor der Entbindung und acht Wochen danach.

Bei Mehrlingsgeburten wird der Zeitraum um vier Wochen nach der Entbindung verlängert und auch bei einer medizinischen Frühgeburt erfolgt eine entsprechende Anpassung des Mutterschutzes.

Unter diesen Voraussetzungen steht Ihnen das Mutterschaftsgeld zu

Voraussetzung für die Beantragung des Mutterschaftsgeldes ist jedoch, dass die Frau zu Beginn der Mutterschutzfrist sozialversicherungspflichtig oder auch geringfügig beschäftigt ist.

Im Klartext bedeutet dies, dass die Schwangere Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung und mit Anspruch auf Krankengeld versichert sein muss (§ 200 Abs. 1 RVO, 1. Alt.) oder aber dass sie steht in einem Arbeitsverhältnis steht, welches aufgrund der Mutterschutzfristen kein Arbeitsentgelt auszahlt (§ 200 Abs. 1 RVO, 2. Alt.).

Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise Studentinnen, Rentenbezieherinnen oder freiwillig Versicherte.

Mitglieder privater Krankenversicherungen oder Minijobberinnen erhalten oftmals nur eine Einmalzahlung von 210 €.

Nicht berufstätigen Frauen wird kein Mutterschaftsgeld gewährt.

Entgehen Sie der Ablehnung: Informieren Sie Krankenkasse und Arbeitgeber rechtzeitig

Wichtig zu wissen ist, dass eine rechtzeitige Beantragung des Mutterschaftsgeldes oberstes Gebot ist.

Eine Beantragung nach der Entbindung kann in Einzelfällen sogar zu einer Ablehnung der Bezuschussung führen.

Informieren Sie also Ihre zuständige Krankenkasse frühzeitig und setzen Sie auch Ihren Arbeitgeber so schnell wie möglich in Kenntnis. Schließlich ist dieser für die Aufstockung des von der Kasse ausbezahlten Satzes verantwortlich.

Und damit Sie während der Zeit des Mutterschutzes mit möglichst geringen Einbußen rechnen können, sollten Sie sich rechtzeitig mit ihm in Verbindung setzen.

Der Antrag auf das Mutterschaftsgeld besteht aus einem ausgefüllten Formular mit dem voraussichtlichen Entbindungstermin sowie einer Bescheinigung des Arbeitgebers.

Beides muss bei der Mutterschaftsstelle des Bundesversicherungsamtes eingereicht werden.

11. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.