Bertrandt Aktie Quartalszahlen: Gute Entwicklung erwartet

Bertrandt Aktie Quartalszahlen

Alle Zeichen stehen gut für die Aktie der Bertrandt AG.

Anfang nächster Woche veröffentlicht die Bertrandt AG ihre aktuellen Quartalszahlen.

Vorab informieren wir über wichtige Hintergründe und die Erwartungen.

Kurze Unternehmens-Geschichte

Die Bertrandt AG ist ein Unternehmen im Entwicklungsdienstleistungsbereich mit Sitz in Ehningen und wurde 1974 von Harry Bertrandt gegründet.

In Europa und den USA zusammen beschäftigt das Unternehmen insgesamt rund 8.600 Mitarbeiter an 37 Standorten.

Der Jahresumsatz 2010/11 belief sich auf 576,2 Millionen Euro.

Amtierender Vorstandsvorsitzender ist Dietmar Bichler, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Klaus Bleyer.

Am 11. September 2008 wurde bekannt gegeben, dass die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW ) als Minderheitsaktionärin in das Unternehmen eingestiegen ist, ihr Aktienanteil beträgt 24, 99%.

Die Porsche AG ist bereits seit längerem Aktionär mit einem Anteil von 25,01%. Zum 6. Januar 2009 wurde Bertrandt in den SDAX aufgenommen.

Ende 2010 ist die Friedrich Boysen GmbH & Co. KG durch die Übernahme eines Aktienpakets von der LBBW mit 14,9% bei Bertrandt eingestiegen.

Bertrandt startet gut in 2012

Fast alle Aktien im Dax haben das neue Jahr mit Kursgewinnen begonnen. Die positive Entwicklung bei der Bertrandt AG hatte allerdings schon wesentlich früher eingesetzt.

Bereits seit Anfang Oktober hat sich bei der Aktie ein Aufwärtstrend abgebildet.

Noch im August 2011 sorgte die Schwäche des gesamten Automobilteilemarktes für Verkaufsdruck und eine ca. 30%ige Wertsenkung.

Im Bereich von 32 bis 34 Euro hat die Aktie jedoch einen Boden ausgebildet, der sich für die folgende Entwicklung als sehr tragfähig herausgestellt hat.

Von Oktober 2011 an begann daraufhin eine Erholungsbewegung, die den SDAX-Wert von 33 Euro bis auf 55,5 Euro führte.

Damit verbuchte die Notierung innerhalb weniger Monate einen Anstieg von über 60 Prozent und konnte die vorherigen Verluste schnell wieder aufholen.

Ein kurzfristiger Kursrückgang von rund 10 Prozent wäre für die Aktie nicht dramatisch.

Nach dem jüngsten Anstieg wäre eine kleine Gegenbewegung völlig normal. Als mögliches Korrekturziel dient der Bereich um 49 Euro.

Selbst ein kurzfristiger Rückgang sollte Anleger also nicht abschrecken, denn schließlich wäre der Aufwärtstrend seit 2011 damit langfristig gesehen weiterhin intakt.

Überzeugender Bericht erwartet

Die Analysten der Deutschen Bank erwarten, dass Bertrandt nächste Woche einen "überzeugenden Bericht" für das abgelaufene Quartal vorlegen wird.

In keiner Sparte erwarte man wesentliche Abweichungen gegenüber dem Trend auf Konzernebene.

Die positiven Treiber seien weiterhin intakt und könnten sich sogar noch verstärken.

Aktuell stellt das Unternehmen neue Mitarbeiter ein, dies reflektiert für gewöhnlich mit einem kleinen zeitlichen Verzug den Umsatztrend eins zu eins.

Die Profitabilität könnte zwar etwas unter Druck geraten, Bertrandt habe aber schon in der letzten Krise das Funktionieren des soliden Geschäftsmodells unter Beweis gestellt.

Der Outsourcing-Trend dürfte sich fortsetzen. Nach dem 70%igen Kursanstieg in den letzten drei Monaten sehen insgesamt alle Bewertungen derzeit angemessen positiv aus.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der Deutschen Bank die Aktie von Bertrandt zu halten und bestätigen gleichzeitig das Kursziel von 54 Euro.

 
 
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