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Berufsanfänger sollten zeitig an Altersvorsorge denken

Einen Aspekt vergessen Absolventen einer Hochschule oder einer normalen Ausbildung oft beim Einstieg ins Berufsleben. Heute sollte man sich nicht mehr auf den vorübergehenden wirtschaftlichen Lorbeeren ausruhen und sagen, dass man das Leben genießen sollte, bevor man sich als Berufsanfänger um die Altersabsicherung bemüht.

Oft ist der Wortlaut dann der, dass man als Berufseinsteiger die Altersvorsorge mit wenig Geld ja eh nicht vernünftig betreiben könne. Dieser Ansatz greift beim besten Willen viel zu kurz und kann später im Leben verheerende Folgen haben.

Jedes verschenkte Jahr lässt später einige Euro weniger Rente auf dem Konto einschweben. Fahrlässig ist es, sich zu denken, dass es ausreichend ist, dann in die private zusätzliche Rente zu investieren, wenn man endlich mehr Geld verdient. Zum einen weiß man heute als Arbeitnehmer nicht, wie und ob sich die Gehälter in den kommenden Jahren entwickeln werden.

Altersvorsorge: Staatliche Gelder werden weniger

Zum anderen ist es ohne Schwierigkeiten auch als Berufsanfänger möglich, sein Geld sinnvoll anzulegen und einen wirklichen Nutzen für den eigenen Lebensabend zu erhalten, obwohl man die Altersvorsorge mit wenig Geld bewerkstelligen muss.

Denn der Gesetzgeber weiß schon lange, wie schwierig es sich darstellt – gerade für die frischen Berufsanfänger, die nur wenig auf der sprichwörtlichen hohen Kante haben -, wenn es an die Planung der eigenen Rente geht.

Mit der staatlichen Unterstützung alleine, weiß der Staat, kann heute schon niemand mehr allein über die Runden kommen. In einigen Jahrzehnten wird die Situation sich höchstwahrscheinlich noch weiter zugespitzt haben.

Man muss nur an die steigenden Kosten für Lebensmittel, Energie, Miete und andere Teilaspekte denken, um die Problematik klar, deutlich und beängstigend vor sich zu sehen.

Endlich den Anfang für die Rente als Berufsanfänger wagen

Es gibt so viele Stellen, an die man sich als Berufsanfänger wenden kann, um die Altersvorsorge mit wenig Geld zu starten und später aufzustocken, um die Aussichten weiter zu verbessern.

Riester Rente und Rürup Rente (beide inzwischen auch als Wohnförderprogramm auf dem Versicherungsmarkt) sind lediglich zwei der Modelle, die gute Aussichten auf einen wesentlich ruhigeren Lebensabend bieten können, ohne dabei direkt die Hälfte des monatlichen Einkommens investieren zu müssen.

Natürlich sind höhere finanzielle Aufwendungen gut, aber die Altersvorsorge mit wenig Geld hinzubekommen ist nicht im Geringsten „ein Ding der Unmöglichkeit“. Wie heißt es so schön: Wer sucht, der findet.

Und so bietet das Internet mit Broschüren, Ratgebern und zahllosen Verbraucherportalen schier unendlich viele Möglichkeiten, um sich als Berufsanfänger mit dem Thema der zusätzlichen Rente vertraut zu machen und rasch ans Ziel zu gelangen.

Mit relativ geringen monatlichen Beiträgen sind gute zusätzliche Ansprüche nach dem Ende der Berufstätigkeit in greifbarer Nähe.

Die erste Überlegung sollte in jedem Fall und nicht nur für Berufsanfänger sein zu überlegen, wie viel Investition das eigene Monatseinkommen ohne Hirngespinste wirklich zulässt, ohne dass dabei Engpässe in den Finanzen entstehen.

22. November 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Annette Bauer
Von: Annette Bauer.