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Bestbezahlte Sportler 2014: Boxer an der Spitze

Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat erneut eine Liste mit den bestbezahlten Sportlern herausgegeben. 2014 konnte der im Vorjahr entthronte Boxer Floyd Mayeather seinen Spitzenplatz zurückerobern. 2013 war Mayweather noch an dem Golfer Tiger Woods gescheitert, der Einnahmen in Höhe von 78,1 Millionen US-Dollar vorweisen konnte.

In der neuesten Liste, die sich auf die Gesamteinnahmen 2013 bezieht, knackt Mayweather jedoch die 100 Millionen Marke – mit einem Verdienst von 105 Millionen US-Dollar. Damit kämpft sich der Boxer zurück in Führung, nachdem er bereits in der 2012er Ausgabe der Forbes-Liste die Spitzenposition einnehmen konnte. Im Vorjahr musste er rund 2 Monate wegen häuslicher Gewalt im Gefängnis verbringen und konnte im kompletten Jahr nur einen Kampf absolvieren. Vorjahressieger Tiger Woods fällt hingegen mit 61,2 Millionen Dollar auf Rang 6 ab.

Bestbezahlte Sportler 2014: Ronaldo und Bryant auf Podium

Rang 2 eroberte diesmal der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo mit einem Jahresverdienst von 80 Millionen US-Dollar. Das Podium komplettiert der Basketballspieler LeBron James. Dieser konnte 2013 72,3 Millionen Dollar einnehmen.

Die Top 10 ist dabei bunt gemischt. Neben Basketball, Fußball und Boxen sind auf den Spitzenplätzen mit Rafael Nadal und Roger Federer auch zwei Tennisspieler vertreten. Und wie in jedem Jahr spielen mit Tiger Woods und Phil Mickelson auch die Golfer an der Spitze mit.

Neben den Preisgeldern und Gehältern spielen bei den Topverdienern im internationalen Sport vor allem Werbeeinnahmen eine große Rolle. So verdient der Basketballer LeBron James mit 19,3 Millionen Dollar vergleichsweise wenig, kann jedoch auf Werbeeinnahmen von 53 Millionen zurück greifen.

Bestbezahlte Sportler 2014: Frauen spielen keine Rolle

Auffällig bei der Liste ist, dass Männer ihren Kolleginnen in Gehaltsfragen deutlich voraus sind. Unter den Top 100 der Forbes-Liste befinden sich nur 3 Frauen, allesamt Tennisspielerinnen. Bestbezahlte Sportlerin 2012 war dabei wie in den Vorjahren die Russin Maria Scharapowa, die mit rund 24,4 Millionen Dollar jedoch deutlich weniger verdiente als die männliche Konkurrenz.

Die Deutschen spielen bei den Topverdienern im Sport übrigens keine große Rolle. Bestverdiener bei den Bundesbürgern ist der Basketballstar Dirk Nowitzki, der 2013 mit einem Verdienst von 23,2 Millionen Dollar auf Rang 45 kommt. Einziger weiterer Deutscher ist der Fußballer Mesut Özil, der mit Einnahmen von 18,5 Millionen Dollar Rang 89 erreicht.

Immense Gehaltssprünge in den letzten Jahrzehnten

Die neuen Zahlen belegen die großen Gehaltssprünge, die Sportler in den letzten Jahrzehnten machen konnten. In den 1970er Jahren verdiente Gerd Müller beispielsweise umgerechnet rund 150.000 €, Franz Beckenbauer erhielt ein identisches Gehalt. Der erste deutsche Fußballstar Fritz Walter musste sich in der Nachkriegszeit hingegen mit 2.000 € begnügen.

Klar ist: Heute würden all diese Spieler wahrscheinlich schon ein Grundgehalt im zweistelligen Millionenbereich erhalten. Mitsamt den anfallenden Werbeeinnahmen würden sie wahrscheinlich ebenfalls in der Top 10 der Topverdiener im Spitzensport auftauchen.

13. Juni 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.