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Betriebskosten: Durchschnitt ist gestiegen

Die Nebenkosten sind in den vergangenen Jahren gestiegen.

Höhere Energie- und Wasserkosten, aber auch die Öl- und Gaspreise sind die Ursache.

Betriebskosten können oft mehr als ein Drittel der Miete ausmachen.

Sind sie fehlerhaft, kann der Mieter Widerspruch einlegen.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein falscher Verteilerschlüssel angewandt oder das Gebot der Wirtschaftlichkeit missachtet wird.

Nach dem Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes zahlten die Mieter in den östlichen Bundesländern 2009 beispielsweise durchschnittlich 2,17 € pro Quadratmeter und Monat an Betriebskosten.

In den westlichen Bundesländern lagen die Betriebskosten bei durchschnittlich 2,22 €. Die Unterschiede sind vor allem in der Grundsteuer und den Kosten für die Müllbeseitigung begründet.

Nimmt man alle erdenkbaren Betriebskostendurschschnittskosten zusammen, ergab sich für die westlichen Bundesländer ein Wert von 3,01 € pro Quadratmeter.


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Für die östlichen Länder betrug der Wert 2,59 € pro Quadratmeter.

Betriebskosten: Das muss der Vermieter beachten

Als Vermieter ist man zur jährlichen Aufstellung der Betriebskosten verpflichtet. Der Abrechungszeitraum kann aber auch vom Kalenderjahr abweichen, wenn Mieter und Vermieter sich auf einen anderen Zeitraum einigen.

Mit dem Ende des Abrechnungszeitraumes muss die Abrechnung dem Mieter vorliegen.

Erhält er sie nur verspätet, so muss er die Betriebskosten auch nicht zahlen. Eventuelle Erstattungen darf der Mieter aber durchaus auch nach dem Ablauf der Frist noch fordern.

Um Nachzahlungen zu vermeiden, kann die Nebenkostenvorauszahlung erhöht werden. Bei den bereits erwähnten steigenden Energie- und Wasserkosten kann dies notwendig werden.

Die Nebenkostenvorauszahlung muss inhaltlich korrekt sein, wenn sie rechtskräftig erhöht werden soll.

Zu jedem Posten müssen die Gesamtkosten für das Haus aufgeführt werden, damit nachvollzogen werden kann, wie die Betriebskosten für die Wohnung zustande kommen.

Wird nichts anderes vereinbart, dient die Wohnfläche als Verteilungsmaßstab.

Diese Betriebskosten können umgelegt werden

Die laufenden öffentlichen Lasten des Gebäudes können auf die Mieter umgelegt werden. Hier ist insbesondere die Grundsteuer relevant.

Auch Kosten für Wasser, Abwasser und Warmwasserversorgung sowie Heizungskosten sind umlagefähig.

Die Kosten für die Straßen- und Gebäudereinigung, Treppenhausbeleuchtung und den Betrieb eines Aufzugs können ebenfalls an den Mieter weitergegeben werden.

Die Aufwendungen für den Hausmeister und die Schornsteinreinigung können auch auf die Mieter umgelegt werden, genau wie Kosten für eventuell vorhandene gemeinschaftlich genutzte Räume.

Betriebskosten: Durchschnittlich steigen sie

Im Durchschnitt sind die Betriebskosten in den letzten Jahren gestiegen. Dabei fallen in den östlichen Bundesländern durchschnittlich etwas geringere Kosten an als in den westlichen Bundesländern.

Damit trotz steigender Betriebskosten trotzdem keine Nachzahlungen notwendig werden, kann die Betriebskostenvorauszahlung erhöht werden.

Dafür müssen die Betriebskosten penibel aufgeführt werden, denn nur dann ist die Erhöhung rechtskräftig.

19. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.