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Die beste Entscheidung: Betriebsvermögen oder Privatvermögen?

Nutzen Sie den Gestaltungsspielraum, den der Staat für Selbstständige noch lässt. Ist Vermögen besser „Betriebsvermögen“ oder „Privatvermögen“? Wenn Sie wie wir mit einer Inflation rechnen, ist die Antwort mit konkreten Steuererleichterungen verbunden. Sie können einfach handeln. Jetzt schon.

Hintergrund: Inflation treibt Vermögenswerte nach oben

Schön, wenn Vermögen „mehr wert“ wird. Dies ist in der Inflation aber nur bedingt der Fall. Es sind Scheingewinne (zumindest zum Teil), die noch dazu der Steuer unterliegen. Dies können Sie durch eine geschickte Steuerpolitik unterbinden. Bereiten Sie sich und Ihr Vermögen schon jetzt auf steigende Preise und Werte vor.

Beispiel Immobilien: Nimmt die Inflation bedingt durch die stets steigende Geldmenge zu, werden Immobilien (ohne Berücksichtigung der Inflationsrate) im Durchschnitt teurer werden. Unter Umständen müssen Sie diesen Gewinn sogar noch versteuern.

Steuerfreiheit im Privatvermögen sichern

Im Privatvermögen sind Immobiliengewinne nach 10 Jahren steuerfrei, im Betriebsvermögen nicht. Steigt also in einer inflationären Phase der Preis Ihrer Immobilien, stehen diese besser im Privatvermögen als im Betriebsvermögen. Nach 10 Jahren sind Sie bezogen auf die „Schein“gewinne steuerfrei – ob Sie die Immobilie selbst genutzt haben oder nicht.

Umgekehrt funktioniert es nicht

Die umgekehrte Strategie funktioniert nicht: Sie können oder sollten nicht etwa Verlustaktien aus dem Privatvermögen dem Betriebsvermögen zuordnen, nur, um dort entstandene Gewinne steuerlich zu reduzieren. Zum einen wird das Finanzamt dies nicht anerkennen, zum zweiten werden die Steuerbeamten misstrauisch.

Ordnen Sie „Gewinne“ möglichst dem Privatvermögen zu, um Steuervorteile (etwa auch bei Edelmetall-Anlagen) mitzunehmen. Verluste später auf das Betriebsvermögen zu übertragen, ist nicht zweckmäßig.

Steuerberater wäre auch nicht verkehrt

Achtung: Wer hohes Vermögen hat, sollte sich an einen Steuerberater wenden. Denn: kommt es im Zuge der Wirtschaftskrise zu hohen Belastungen durch „Vermögensabgaben“, wird Privatvermögen sicher höher belastet als Betriebsvermögen.

Kein Staat, keine Regierung kann es sich leisten, Betriebe in der Krise stärker als nötig zu belasten. Konkretes Beispiel: wer über mehrere Immobilien verfügt, die aber nicht verkaufen möchte, kann diese sinnvollerweise im Betriebsvermögen sogar besser vor Vermögensabgaben schützen.

18. Februar 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.