MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

Bilanz 2015: Kaufrausch bei Immobilien treibt die Preise an

Das Immobilienjahr 2015 hatte es gewaltig in sich. In den vergangenen zwölf Monaten sind so viele maßgebliche Dinge passiert, dass sie hier gar nicht alle im Einzelnen aufgelistet werden können.

Unter anderem hat das Jahr 2015 für den deutschen Immobilienmarkt historische Preiszuwächse gebracht: So stiegen in den deutschen Top 7 Städten die Preise für Eigentumswohnungen im Jahresvergleich um satte 14,5 %.

2015: stärkster Preisanstieg im gesamten Jahrtausend

Einen solch starken Preiszuwachs hat es in diesem Jahrtausend noch nicht gegeben. Das ist ein wichtiges Ergebnis des aktuellen Immobilienpreisindex der Marktexperten von empirica.

Wie es im langjährigen Durchschnitt aussieht, zeigt die folgende Zahl: So sind die Preise für Eigentumswohnungen in den vergangenen zehn Jahren um 5,7 % gestiegen. Das liegt klar über dem Mietanstieg, der in diesem Zeitraum nur bei 3,0 % lag.

Starker Preisanstieg der Mieten im ersten Quartal 2015

Im vergangenen Jahr 2015 sind die Mieten auch deutlich stärker gestiegen als es im Vorjahr noch der Fall war: Hier lag der Zuwachs in den TOP 7 Städten bei immerhin 3,7 %. Im Jahr 2014 waren es nur 1,4 % gewesen. Doch merken hier die Experten an, dass sich dieser Anstieg „fast ausschließlich auf das erste Quartal 2015 konzentriert hat“.


Betriebskostenabrechnung 2016:
Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


Der Grund dafür liegt klar auf der Hand: Im zweiten Quartal wurde dann die Mietpreisbremse in Deutschland eingeführt. Nach einigem Zögern ist dieses staatliche Lenkungsinstrument nun schon in zahlreichen Bundesländern aktiv. Erst vor wenigen Tagen kam noch die Ankündigung aus Thüringen hinzu. Auch dort soll die Mietpreisbremse eingeführt werden.

Die Folgen der Zuwanderung und des Renditenotstandes

Die aktuelle Lage bei den deutschen Immobilien bringen die empirica-Experten gut auf den Punkt:

„Die Kumulation aus deutscher Landflucht und ausländischer Zuwanderung auf der Nachfrageseite sowie Renditenotstand auf der Angebotsseite verzögern den „normalen“ Ablauf des Wohnungsmarktzyklus. Überzogene Neubauprognosen für Flüchtlinge und Nachfrageverlagerung auf selbstgenutzte Wohnungen infolge der Mietpreisbremse könnten zusätzlich Öl ins Feuer gießen.“

Experten erwarten Fortsetzung des Kaufrauschs

Daher fällt auch die Prognose zur weiteren Entwicklung in diesem Jahr ganz klar aus: „Der Kaufrausch scheint erst einmal weiter zu gehen.“ Diese Prognose verbinden die Experten aber auch mit  einer Warnung: „Doch je länger der Kaufrausch dauert, umso dubioser die Spieler und verhängnisvoller die Angebote. Für Zocker ist das kein Problem.“

Diese Einschätzung kann ich jedoch nicht komplett teilen. Zocker finden sicherlich immer wieder neue Objekte. Doch das gilt auch für gute Immobilien-Investoren. Wer die richtigen Kniffe und das notwendige Know-How hat, kann auch jetzt noch erfolgreich als Immobilien-Investor agieren. Auf welche Dinge es da immer wieder ankommt, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

2. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.