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Bilanzanalyse erstellen: Informationsbeschaffung und Zielsetzung

Wer erfolgreich investieren möchte, sollte eine Bilanzanalyse erstellen und Bilanzen richtig deuten können.

Eine Bilanzanalyse gibt Aufschluss über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die mögliche Entwicklung eines Unternehmens.

Der Jahresabschlussbericht eines Unternehmens umfasst neben der Bilanz auch die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang und bei Kapitalgesellschaften auch den Lagebericht des Unternehmens.

Ohne Analyse der fundamentalen Daten sollte keine Investition getätigt werden.

Jahresabschlussbericht: Inhalt und Analyse

Die Bilanz stellt die Vermögensverhältnisse des Unternehmens fest und stellt diese dem Fremd- und Eigenkapital der Firma gegenüber.

Diese Daten kann ein Anleger nutzen, um einen detaillierten Einblick in die Vermögens- und Kapitalstruktur zu erhalten. Sie geben zudem Aufschluss über die Kreditwürdigkeit und den Geschäftserfolg des Unternehmens.

Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet unter anderem die Abschreibungen oder den Personalaufwand eines Unternehmens und soll den Jahreserfolg erklären.


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Der Anhang wiederum stellt das Zustandekommen der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dar.

Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Lagebericht gewidmet werden. In diesem Bericht erläutert der Geschäftsvorstand in der Regel den Jahresverlauf und die aktuelle Lage des Unternehmens.

Wichtige Kennzahlen wie der Cash Flow und Rentabilitätskennzahlen sind meist ebenfalls hier zu finden.

Bilanzanalyse erstellen – hilfreiche Hinweise

Jede Kapitalgesellschaft ist verpflichtet, ihren Anteilseignern Einblick in den Jahresabschluss zu geben.

Diese Möglichkeit sollten Anleger nutzen, um eine solide Einschätzung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens vornehmen zu können.

Nicht nur die bloßen Geschäftszahlen werden offen gelegt, auch eine Erklärung über das Zustandekommen dieser Daten wird von den Unternehmen dargestellt.

Besonders der Einblick in den Lagebericht hat große Vorteile. Diese Daten erleichtern eine branchenübergreifende Analyse.

Die Offenlegung der Geschäftszahlen- und -daten hilft bei der Bewertung des Unternehmens. Der Einblick in die internen Daten sollte jedoch gründlich analysiert werden.

Mehr dazu: Bilanzanalyse: Wie Sie richtig vorgehen

Grenzen der Bilanzanalyse

Außerplanmäßige Abschreibungen  und stille Reserven können die Bilanz und damit auch die Analyse erheblich verzerren.

Zudem besteht eine Vergangenheitsbezogenheit. Der Bericht zeigt die Entwicklung des vergangenen halben oder ganzen Jahres auf, kann aber über zukünftige Gewinne oder Verluste nur spekulieren.

Die Bilanzanalyse – ein Fazit

Trotz dieser Bedenken ist die Bilanzanalyse bei der Einschätzung und Bewertung eines Unternehmens eine nicht zu unterschätzende Hilfe und sollte vor möglichen Investitionen zu Rate gezogen werden.

Die Analyse der Bilanz sollte einen umfassenden Einblick in die derzeitige und auch in die Erwartungen der zukünftigen Wirtschaftslage des untersuchten Unternehmens geben.

Eine Bilanzanalyse erstellen und damit Erkenntnisse über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erhalten, gibt unter anderem Aufschluss über die Liquidität und Rentabilität eines Unternehmens.

20. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.