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Billig-Öl und seine Schattenseiten

Bestimmt freuen Sie sich über den niedrigen Öl-Preis  – vor allen Dingen dann, wenn Sie an der Zapfsäule stehen.

Denn Benzin ist so günstig, wie seit dem Jahr 2004 nicht mehr (Stand: Januar 2016). Da ist es verständlich, dass v. a. Autofahrer und Heizöl-Käufer außer Rand und Band sind.

Zudem werden die Industrie-Produktionen verbilligt, was wiederum die Konjunktur ankurbelt.

„Besser geht’s nimmer“, jubeln viele. Der abgestürzte Öl-Preis – ein wahrer Segen also; für Sie, für die Wirtschaft, für die Konsumenten.

Risiken durch den Zerfall des Öl-Preises

Doch leider müssen wir Sie aus Ihrer Euphorie reißen. Denn mit dem Billig-Öl nehmen verschiedene Risiken zu, insbesondere politische und ökonomische.

Nachfolgend erklären wir Ihnen auch, welche das im Einzelnen sind.

Ein Blick in die USA zeigt das Desaster

Zunächst ein Blick in die USA: Aufgrund des niedrigen Öl-Preises hat sich dort die Anzahl der Fracking-Bohrlöcher geradezu halbiert.


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Es versteht sich von selbst, dass das Unternehmens-Pleiten, und damit Jobverluste, nach sich zieht – mit all ihren verheerenden Auswirkungen.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass das alles weit weg ist; dass Sie das nicht tangiert, was sich dahingehend jenseits des „großen Teichs“ abspielt. Doch da irren Sie sich!

Globale Öl-Investitionen gehen zurück

Zunächst einmal: Je billiger das Öl ist, umso weniger lohnt sich die Erschließung neuer Öl-Felder für die Öl-Industrie. Das scheint eigentlich logisch.

Doch dies wiederum führt zu einem sinkenden Investitions- und Auftrags-Volumen – und zwar in der ganzen Branche.

Konkrete Zahlen hierzu können wir Ihnen auch nennen:

2015 sind die globalen Öl- und Gas-Investitionen um sage und schreibe 22% eingebrochen. Das ist fast 1/4.

Und nur am Rande noch: Auch alternative Förder-Techniken werden unrentabler.

Fatale Auswirkungen auf die gesamte Öl-Branche

Wie wir aufgezeigt haben, haben die Tiefstände beim Öl-Preis unmittelbare Auswirkungen auf die Öl-Industrie, v. a. auf die Öl-Förderer.

Aber nicht nur auf diese, sondern auch auf die damit verbundenen Unternehmen, also auf die Dienstleister und Zulieferer, wirkt dies schlecht ein.

Viele von ihnen verlieren schon enorm an Gewinn. Oftmals sind diese Zahlen bereits 2-stellig. Das wirkt sich natürlich fatal aus.

Einsparungen und Arbeitsplatz-Verlust

Die so in Bedrängnis gekommenen Dienstleister und Zulieferer fahren ihre Ausgaben zurück und/oder streichen Arbeitsplätze.

Andere wiederum ordnen strenge Sparprogramme an, reoganisieren die Unternehmen neu, reduzieren Sparten oder verschlanken die Verwaltung.

Man braucht es eigentlich nicht extra zu sagen: Alles geht natürlich zu Lasten von Arbeitsplätzen – und trifft die Menschen damit ganz direkt.

Und glauben Sie uns: Die Betroffenen jubeln garantiert nicht mehr über den günstigen Öl-Preis.

26. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.