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Bio-Branche: Whole Food Markets und der Trend der gesunden Ernährung

In den vergangenen Jahren konnten Sie in deutschen Großstädten beobachten, wie immer mehr Bio-Supermärkte eröffnet wurden.

Eine bekannte Kette hierzulande ist z. B. Alnatura.

Der Trend geht hin zur gesünderen Ernährung.

Zahlreiche Lebensmittel-Skandale und ein allgemein zunehmendes Gesundheits-Bewusstsein sorgen für eine wachsende Nachfrage nach gesünderer Ernährung.

Des einen Freud ist des anderen Leid…

Dieser Trend ist auch anhand von Unternehmen zu beobachten, denen nach und nach die Umsätze wegbrechen.

Ein prominentes Beispiel hierfür ist die allseits bekannte Fast-Food-Kette McDonald´s.

Während die bekannten Schnellrestaurants zunächst immer noch sehr gut besucht erscheinen, stagnieren die Umsätze nach Jahrzehnten des rasanten Wachstums seit einigen Jahren inzwischen nahezu.

Wie können Sie als Anleger nun aber vom Trend hin zu gesünderer Ernährung profitieren?


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Alnatura ist zwar nicht börsennotiert, doch in den USA existieren einige Bio-Supermarkt-Ketten, die den Gang aufs Börsenparkett gewagt haben.

Ich möchte Ihnen hier mit Whole Food Markets das größte dieser Unternehmen vorstellen.

Bio-Supermarkt mit Feinkost-Flair

Mit einem Börsenwert von 18 Mrd. US-$ ist Whole Food Markets die größte der US-amerikanischen Bio-Supermarkt-Ketten. Das Unternehmen hat seinen ersten Supermarkt in den bereits in den 80er-Jahren eröffnet.

Mittlerweile umfasst die Kette rund 400 Bio-Supermärkte. Und es sollen noch viele weitere Filialen hinzukommen.

Bei Whole Food Markets bekommen die Kunden nicht nur Bio-Eier oder Gemüse und Früchte aus ökologischem Anbau.

Nein, das Unternehmen setzt auf hochwertige Bio-Feinkost: Wildlachs aus Alaska, frisch gebackenes Vollkornbrot oder etwa Fleisch von freilaufenden Büffeln.

Zwischen 2010 und 2015 z. B. konnte Whole Food Markets mit seiner Strategie die Umsätze so um durchschnittlich mehr als 10% pro Jahr steigern.

Durch die zunehmende Profitabilität bei seinen hochwertigen (und hochpreisigen) Produkten konnte der Gewinn im gleichen Zeitraum sogar überproportional um durchschnittlich fast 25% jährlich gesteigert werden.

Die Konkurrenz bei Bio-Lebensmitteln nimmt zu

Der Trend hin zu gesünderer Bio-Ernährung wird wahrscheinlich weiter anhalten.

Ob Whole Food Markets davon allerdings in gleichem Maße profitiert wie in der Vergangenheit, ist fraglich.

Denn das Unternehmen sieht sich mit immer mehr Konkurrenz konfrontiert.

Die beiden kleineren Konkurrenten Sprouts Famers Market und The Fresh Market etwa wachsen ebenfalls rasant und machen dem großen Marktführer das Leben schwer.

Auch Walmart, der Riese unter den US-Supermarkt-Ketten, und die zur deutschen Aldi-Gruppe gehörenden Kette Trader Joe’s setzen zunehmend auf Bio-Produkte – und dies zu teilweise deutlich geringeren Preisen als der Biobranchen-Primus.

Um sich dem zunehmenden Konkurrenzdruck zu erwehren, hat auch Whole Food Markets im Jahr 2014 die Preise gesenkt.

Fazit

Trotz des anhaltenden Trends hin zu Bio-Produkten ist angesichts der wachsenden Konkurrenz nicht klar, ob sich die bisherigen Erfolge von Whole Food Markets weiter in die Zukunft fortschreiben lassen.

Die Karten werden in diesem Markt wohl neu gemischt werden.

Für den Bio-Großkonzern besteht die Gefahr, dass sowohl die hohen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn als auch die Margen zukünftig nicht mehr aufrecht zu erhalten sein werden.

Enttäuschungen bei den Geschäftsergebnissen könnten für Anleger somit schnell zu deutlich rückläufigen Aktienkursen führen.

21. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.