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Biotechnologie: 3 gute Gründe für steigende Kurse bei Biotech-Aktien

Biotech-Unternehmen profitieren gleich von 3 langfristigen Trends, nämlich:

  • die Übernahmen durch Pharmakonzerne,
  • der alternden Weltbevölkerung und
  • der zunehmenden Medikamenten-Nachfrage aus Schwellenländern

Pharmakonzerne suchen händeringend nach neuen Medikamenten – die Biotech-Branche hat sie

Die klassischen Pharmakonzerne befinden sich seit Jahren in einem doppelten Dilemma:

Auf der einen Seite verlieren sie Umsätze an Generika-Hersteller, die ihre Medikamente kopieren, sobald deren Patentschutz ausläuft.

Auf der anderen Seite sinkt die Zahl der neu zugelassenen Medikamente, obwohl die Pharmakonzerne immer mehr Geld in Forschung und Entwicklung investieren.


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Denn in den vergangenen Jahren haben die Gesundheitsbehörden die Zulassungsregeln verschärft.

Wesentlich besser sieht es bei den Biotechnologie-Unternehmen aus. Die Unternehmen schaffen es, mit geringeren Forschungsausgaben mehr neue Medikamente zu entwickeln.

Und die Forschungspipeline ist gut gefüllt: Hunderte neue Biotech-Medikamente befinden sich derzeit in der letzten klinischen Testphase, (nämlich Phase 3 von 3) vor der Beantragung der Zulassung.

Die Pharmakonzerne sitzen auf einer Menge Geld und einer seit Jahrzehnten optimierten Vertriebsstruktur, dennoch haben die Biotech-Unternehmen die neuen Medikamente.

Was liegt da für die Pharmabranche näher, als sich Wachstum einzukaufen und Biotech-Unternehmen zu übernehmen?

Gewinner dieser Entwicklung sind die Aktionäre des Biotech-Unternehmens, denn die Käufer zahlen in der Regel erhebliche Aufpreise zum aktuellen Aktienkurs.

Demografische Entwicklung: Steigender Medikamentenbedarf durch alternde Weltbevölkerung

Sowohl die Pharma- als auch die Biotech-Branche profitiert vom demografischen Wandel: Die Menschen werden immer älter; die Lebenserwartung steigt langsam, aber stetig an.

Wie Sie unten stehendem Schaubild entnehmen können, lag die durchschnittliche Lebenserwartung Anfang des 20. Jahrhunderts noch bei weniger als fünfzig Jahren, im Gegensatz zu der heutigen Lebenserwartung, die in den Industrieländern im Schnitt bei fast achtzig Jahren liegt.

Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zufolge wird sich der Anteil der über 60-Jährigen an der Weltbevölkerung in den nächsten 35 Jahren verdoppeln.

So wird unsere Bevölkerung im Jahr 2100 vermutlich zu circa 27% aus über 60-Jährigen bestehen.

Eine längere Lebenszeit bedeutet eine Verlängerung des Zeitraums der medikamentösen Behandlung.

Je älter die Menschen werden, desto mehr Medikamente nehmen sie auch ein.

Steigender Medikamenten-Bedarf in den Schwellenländern

Weitere Wachstumschancen bestehen im fortschreitenden Wohlstand in den Schwellenländern.

Zum einen verfügen in China, Indien & Co. immer mehr Menschen über das notwendige Einkommen, um sich auch teure Medikamente leisten zu können.

Zum anderen steigt durch die Annäherung an den westlichen Lebensstil, was (ungesundes) Essverhalten und mangelnde Bewegung angeht, auch der Bedarf an Medikamenten für sogenannte „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Beide Entwicklungen führen dazu, dass die Nachfrage nach Medikamenten aus Schwellenländern in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter steigen wird.

18. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.