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Bitcoin: Der nächste Millionen-Diebstahl

Dass die Flucht in Sicherheit nicht immer ganz risikofrei ist, zeigt der folgende Fall:

Mit der digitalen Währung Bitcoin tauchte vor einigen Jahren plötzlich ein neuer Konkurrent zu den bisherigen sicheren Häfen (Gold, Schweizer Franken und Norwegische Krone) auf.

In den vergangenen Monaten und Jahren habe ich schon einige Mal (z. T. auch kritisch) über die neue Währung berichtet. Jetzt gibt es erneut Anlass, darüber zu berichten.

Denn: Bei der Bitcoin-Tauschbörse Bitfinex wurden Anlegern Bitcoins im Gesamtwert von 58 Mio. € gestohlen. Es war leider nicht das 1. Mal, dass Bitcoin-Anleger im größeren Stil bestohlen wurden.

Bevor ich gleich auf die Einzelheiten rund um den jüngsten Bitcoin-Raub eingehe, möchte ich Ihnen kurz erläutern, was Bitcoins sind und was es damit auf sich hat.


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Die Definition des Begriffs Bitcoin

Meine alte Heimat-Universität, die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster, schreibt dazu: „Bitcoin ist eine innovative Art, digitales Geld im Internet zu etablieren.

Es handelt sich dabei um eine elektronische Währung, die ohne zentrale Kontroll-Instanz durch eine geschickte Kombination von Kryptografie und verteiltem Lösen schwerer Rechenprobleme sichere, unwiderrufliche Transaktionen sowie Schutz gegen Inflation erreicht.“

Der Duden definiert den Begriff Bitcoin in seiner Ausgabe „Das neue Wörterbuch für Szenesprachen“ folgendermaßen:

„Eine Form von elektronischem Geld, das dezentral auf der Basis eines Computernetzwerks erzeugt wird. Es verbindet Eigenschaften von Bargeld mit solchen von internationalen elektronischen Überweisungen.“

Der jüngste Bitcoin-Raub im Detail

Durch ein Sicherheitsleck wurden bei der Bitcoin-Tauschbörse Bitfinex im großen Stil Bitcoin-Beträge von Nutzerkonten gestohlen.

Dabei wurden fast 120.000 Bitcoins im Wert von etwa 58 Mio. € erbeutet. Wie genau es zu dem Diebstahl kommen konnte, ist nach wie vor unklar.

Nach der Hacker-Attacke auf Bitfinex brach der ohnehin sehr volatile Kurs der Digital-Währung um mehr als 20% ein, erholte sich seitdem aber wieder leicht.

Der Vorfall bei Bitfinex gilt als zweitgrößter Bitcoin-Diebstahl in der Geschichte der Tauschbörsen. Beim bislang größten Diebstahl, 2014 an der japanischen Bitcoin-Börse „Mt. Gox“, wurden 744.000 Bitcoins gestohlen.

„Mt. Gox“ musste daraufhin Konkurs anmelden. Ich habe hier im Schlussgong ausführlich über den Vorfall aus dem Jahr 2014 berichtet.

Meine Einschätzung: Es gibt bessere Währungs-Alternativen

Ich halte die Grundidee, eine Währung zu schaffen, die völlig unabhängig von den Notenbanken ist, grundsätzlich für gut und interessant.

Doch waren mir die Risiken im Zusammenhang mit dem Bitcoin-Modell von Anfang an zu groß und diese Einschätzung hat sich nach den jüngsten Skandalen und Kursschwankungen nicht geändert.

Daher sollten Sie, wenn Sie etwa den Euro kritisch betrachten, auf andere – aus meiner Sicht wesentlich bessere – Währungs-Alternativen setzen. Konkrete Empfehlungen dazu finden Sie z. B. in meinem Börsendienst „Depot-Optimierer“.

9. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.