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BMW iNext: BMW rüstet sich für die nächsten 100 Jahre

Das autonome Fahren schreitet mit großen Schritten voran. Auch der bayerische Autobauer BMW will bei diesem Thema ein gewichtiges Wort mitreden und zur Freude der Anleger Tesla & Co die Stirn bieten.

In 2016 konnte BMW bereits einen Achtungserfolg verbuchen, denn der elektrisch fahrende BMW i3 war in 2016 mit 2.864 Zulassungen das erfolgreichste Elektroauto in Deutschland.

Jetzt will BMW den nächsten Schritt machen. Spätestens ab dem Jahr 2021 sollen die ersten autonom fahrenden BMWs in Serie gehen. Im Mittelpunkt steht dabei der BMW iNext. Dabei handelt es sich um das erste vollständig autonom fahrende Fahrzeug von BMW, dass seine Insassen mit reinem Elektroantrieb von A nach B bringen soll, ohne dass der Fahrer noch eingreifen muss.

 

BMW Vision Next 100 Car© BMW AG


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BMW Vision Next 100 Concept Car, Quelle: BMW

Der BMW iNext, der im Gegensatz zu ersten Konzept-Entwürfen (im Bild oben) eher zwischen SUV und Van angesiedelt sein dürfte, soll über eine Reichweite von 550 bis 750 Kilometern verfügen.

Vorbereitungen für den BMW iNext – erste Tests bereits in 2017

Was sich zunächst nach Science-Fiction anhört, soll im Jahr 2017 schon in Europa und den USA getestet werden. Rund 40 selbstfahrende Testautos will BMW in der zweiten Jahreshälfte auf öffentliche Straßen schicken.

Technische Schützenhilfe holt sich BMW dabei vom amerikanischen Chip-Hersteller Intel sowie vom israelischen Fahrassistenzspezialisten Mobileye. Das Kartenmaterial für die Straße kommt von der Ex-Nokia-Tochter Here.

Ziel der Kooperation zwischen den beteiligten Unternehmen ist die Schaffung einer offenen und vor allem sicheren Plattform für die nächste Generation an autonom fahrenden Autos, die im Jahr 2021 über die Straßen rollen soll.

BMW will sich künftig auf vier Kernbereiche konzentrieren

Für BMW sind in den nächsten Jahren vor allem vier Themenbereiche besonders wichtig: Autonomes Fahren, Elektromobilität, Konnektivität und Sharing.

Der BMW iNext spiegelt diese strategische Ausrichtung perfekt wider, soll das Fahrzeug nicht nur autonom via Elektroantrieb über die Straßen rollen, sondern auch hochgradig vernetzt sein.

Mit seinem neuen Service ReachNow geht BMW auch das Thema Mitfahrdienste und Carsharing aggressiv an, womit die Münchner ihren Carsharing-Dienst DriveNow ergänzen wollen.

BMW und das Potenzial von iNext – reicht das zum Marktführer?

Mit dem BMW iNext und anderen Innovationen wie zum Beispiel einem Head-up-Display im Fahrzeug will BMW sein Potenzial nutzen und die Marktführerschaft beim autonomen Fahren  sichern. Doch ob dies gelingt, dürfen Anleger zu Recht bezweifeln.

Denn die Konkurrenz aus Amerika schläft nicht. Während Google mit seiner Tochter Waymo bereits heute 2,3 Millionen Meilen an Testkilometern mit seinen selbstfahrenden Autos abgespult hat, verbaut Tesla seit Oktober 2016 bereits Hardware in seinen Elektroautos, die vollständig autonomes Fahren ermöglicht. Daneben will Tesla-Chef Elon Musk bereits bis Ende 2017 ein Tesla-Fahrzeug vollständig autonom von Los Angeles nach New York fahren lassen.

BMW hinkt also im Bereich des autonomen Fahrens eher hinterher, als wirklich als Marktführer den Takt vorzugeben. Auch wenn BMW in diesem Jahr rund 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybridfahrzeuge verkaufen will, sollten sich Anleger nicht blenden lassen.

BMW hat noch viel Arbeit vor sich, will der bayerische Autobauer sein Potenzial mit dem BMW iNext nutzen und den großen US-Technologiekonzernen den Rang ablaufen.

15. Februar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands

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