MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Börse: Hin und her macht wirklich Ihre Taschen leer

Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet: „Hin und her macht die Taschen leer“.

Diese Weisheit war bereits in Zeiten weit verbreitet, in denen sich die Wissenschaft noch nicht mit dem Thema Börsenpsychologie bzw. Behavioral Finance beschäftigte.

Mittlerweile gibt es viele Studien, die zeigen, dass Sie als Anleger Ihre Rendite durch zu häufiges Umschichten und die damit verbundenen Kosten schmälern.

Das Ergebnis der Studien: Besonders aktive Börsianer schneiden unter Berücksichtigung der Transaktions-Kosten fast immer schlechter ab als ein vergleichbarer Aktienindex.

Einer der Hauptgründe dafür:

Bevor Sie als Anleger an Gewinne denken können, wollen jedesmal die teils stattlichen Provisionen, Maklergebühren, fremden Auslagen und/oder Spreads verdient sein.

Für Großanleger gelten andere Regeln

Für Großanleger gelten hier andere Regeln. Denn die prozentuale Kostenbelastung sinkt mit der Höhe des eingesetzten Kapitals.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Ein vereinfachtes Beispiel: Wenn Sie für 1.000 € Aktien kaufen und 50 € Gebühren sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf zahlen müssen, liegt Ihre Kosten-Belastung bei 10%.

Ein Großanleger, der für 1 Mio. € Aktien desselben Unternehmens kauft und pro Trade 50 € an Gebühren zahlt, kommt auf eine Kostenbelastung von 0,01%.

Und dieser Vergleich hinkt sogar noch, da Großanleger bzw. institutionelle Investoren wesentlich bessere Konditionen bekommen als Sie als Kleinanleger.

Daher gilt: Sie tun schlecht daran, sich an dieser Stelle mit Großanlegern oder institutionellen Investoren zu vergleichen und häufig zu kaufen oder zu verkaufen, nur weil viele große Investoren dies auch tun.

Ihre Rechnung wird dabei – prozentual betrachtet – immer schlechter ausfallen als die der Großanleger oder der institutionellen Investoren.

Der psychologische Faktor

Der nächste wichtige Grund dafür, dass Privat- bzw. Kleinanleger durch zu häufige Depot-Umschichtungen nur ihre Rendite schmälern, ist psychologischer Natur:

Wer rasche, riskante Entscheidungen bei unvollkommener Information trifft, darf sich als „Macher“ fühlen.

Sollte sich dabei Erfolg einstellen, sind Allmachts-Fantasien nicht mehr weit.

Allzu leicht wird an dieser Stelle Glück mit Urteilsvermögen verwechselt – Stichwort: Selbstüberschätzung.

Vorschnelle Entscheidungen und erhöhte Handels-Aktivität lassen da oftmals nicht lange auf sich warten.

Besonders gefährlich ist, dass dabei nachträglich richtige Entscheidungen schnell als Können und schlechte als Pech eingestuft werden und diese Fehleinschätzung dazu führt, dass sich die Handels-Frequenz auch in der Folge nicht verringert.

Die Lösung für Privatanleger

Nachdem ich geschildert habe, warum häufiges Hin und Her an der Börse nachweislich Rendite kostet, möchte ich Ihnen abschließend noch einen Tipp mit auf den Weg geben, der Ihnen helfen wird, Ihre Rendite auf mittlere und lange Sicht zu verbessern:

Aus meiner Sicht ist es wichtig, an der Börse eine Strategie zu verfolgen.

Welche Strategie Sie verfolgen, ist dabei gar nicht so entscheidend. Viel entscheidender ist für mich, dass Sie an der Strategie, für die Sie sich entschieden haben, in der Folge festhalten.

2. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.