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Börse: Nichts ist logisch

Seit Jahren schreibe ich, dass die Liquidität die Aktienkurse – und damit den DAX 30 sowie andere Aktien-Indizes – aufwärts treibt.

Da wird es mehr oder weniger ausgeprägte Korrekturen geben, aber das ändert nichts am ungebrochenen Aufwärtstrend des DAX 30.

Meine Begründung in Kurzform:

Die Liquidität treibt die Aktienkurse. Über viele Jahrzehnte gültige logische Analysen und Bewertungen werden ausgehebelt.

Kommentare hören sich meist logisch an

Täglich können Sie im Internet lesen, warum der DAX 30 steigen oder fallen wird.

Im Fernsehen wird rund um die Uhr jede Zuckung des DAX 30 und Dow Jones klug klingend begründet und kommentiert.

Und wenn Sie die Kommentare nachvollziehen, werden Sie sicher zustimmend nicken, wenn eine Aufwärts-Bewegung vorausgesagt wird.

Dann sehen Sie zeitgleich an anderer Stelle einen anderen Kommentar, der eine gegensätzliche Meinung vertritt.


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Auch dieser Kommentar ist logisch nachvollziehbar und gut begründet. Sie nicken innerlich und sagen sich: „Ja, das stimmt.“

Beim Abwägen des Gesehenen, Gehörten oder Gelesenen kommen Sie vielleicht ins Grübeln, weil scheinbar beides stimmt.

Nur: Die eine Analyse sieht den DAX 30 Index bei 12.000 und auch 15.000 Punkten, der andere Kommentar prognostiziert 8.000 Punkte.

Auf- und abwärts zur selben Zeit – beides kann nicht stimmen

Logischerweise kann nicht beides stimmen. Aber: Der DAX 30 folgt auch nicht logischen Gesetzmäßigkeiten.

Ich gehe vom Gegenteil aus und meine: Nichts ist logisch an der Kursentwicklung von Aktien und Indizes.

DAX 30: Es kann nicht logisch sein

Wäre der Kursverlauf der Aktien und Indizes logisch und berechenbar, könnten Sie für 4,99 € einen Taschenrechner kaufen und die Kurse von morgen ausrechnen. Sie wären schnell reich.

Das große ABER: Alle Anleger würden die logischen Gesetzmäßigkeiten der Aktienkurse berechnen. Und alle (ohne Ausnahme!) würden zur selben Zeit kaufen oder verkaufen (wollen).

Sie merken sicher, wo der Fehler liegt: Wenn alle Anleger kaufen, verkauft keiner – und umgekehrt.

Schalten Sie bei Börsen-Kommentaren den Ton weg

ARD, ZDF, NTV und andere TV-Sender haben regelmäßig ach so nette Börsen-Sendungen.

Darin wird Ihnen (scheinbar!) erklärt, warum der DAX 30 Index gerade 53 Punkte abgegeben oder 82 Punkte zugelegt hat.

Da lobe ich mir meine Fernbedienung: Ein Knopfdruck und das inhaltsleere Gebrabbel ist weg.

Ist doch logisch

Trotz aller Unlogik, ist logisch: Wenn Geld (Liquidität) da ist und es keine attraktiven alternativen Anlage-Möglichkeiten gibt, werden Aktien gekauft.

Und Geld ist da, die Zinsen sind nahe bei 0. Also steigen die Aktienkurse. – Ist doch logisch, oder?!

Nun könnten Sie mir sagen, ich mache es mir einfach. „Stimmt“, sage ich da, „ aber nicht zu einfach, sondern nur einfach.“ Denn ich liebe es einfach, v. a. wenn es richtig Geld bringt.

Die logische Schlussfolgerung

Liquidität sorgt dafür, dass es aufwärts geht.

Call-Optionen haben derzeit (Stand: November 2015) das beste Chance-/Risiko-Verhältnis.

24. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.