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Börse: Wie funktioniert Handel heute?

Die Börsen sind weltweit zu den Knotenpunkten der globalen Kapitalflüsse geworden.

Sie sind ein wichtiger Marktplatz für den organisierten Handel, unter anderem von Aktien, Devisen, Anliehen, aber auch von Waren, Produkten und Rohstoffen.

An der Börse gibt es festgelegte Regularien und Institutionen, die die Transaktionen überwachen, um aufgrund des sehr großen Umfangs der Geschäfte Unregelmäßigkeiten vorzubeugen und zu vermeiden.

Das Grundprinzip der Börse

Während der Handelszeiten setzen die Börsenmakler die Preise, beziehungsweise die Kurse, abhängig von den Kauf- oder Verkaufsanträgen fest. Das bedeutet, dass Angebot und Nachfrage einer Aktie deren Kurs und damit ihren Wert bestimmen.

 Wie funktioniert der Aktienhandel?

Aktien sind die wichtigsten Wertpapiere an den Börsen und beurkunden den Anteil an einer Aktiengesellschaft, daher nennt man sie auch „Anteilsscheine“.

Aktien werden gekauft, um sie später zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen. Dieses Prinzip nennt man dann Spekulation.

Eine Aktie hat einen ganz bestimmten Kurs: Sobald die Nachfrage für eine Aktie steigt, steigt auch der Aktienkurs.


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Funktionsweisen des Börsenhandels

An der Börse gibt es keine festgeschriebenen Rollen, man kann sowohl als Käufer als auch Verkäufer auftreten.

Im Gegensatz zu früher wird der Handel nicht mehr direkt zwischen dem Käufer und Verkäufer abgewickelt, sondern über Mittler, meistens Banken oder Börsenmakler.

Die klassische Form des Börsenhandels ist der Parketthandel, auch Präsenzbörse genannt. Hier treffen sich Börsenmakler und wickeln untereinander ihre Geschäfte ab.

In Österreich wurde der Parketthandel 1997 eingestellt und in der Schweiz bereits ein Jahr vorher 1996.

Der größte Teil der Umsätze wird heutzutage aber mit dem Computerhandel gemacht. Die Makler geben ihre Aufträge ab und eine elektronische Handelsplattform (zum Beispiel das Xetra-System in Frankfurt) erstellt die Kurse. Seit 2011 ist beispielsweise der Parketthandel an der Frankfurter Börse offiziell abgeschafft.

Arten von Börsen

Neben den Aktienbörsen, an denen Aktien gehandelt werden, gibt es außerdem die Warenbörsen, Terminbörsen und Devisenbörsen.

Wer darf handeln?

An der Börse dürfen nur registrierte Mitglieder handeln. Diese müssen bestimmte Auflagen der Börsenaufsicht erfüllen. Privatanleger können Aktien kaufen, indem sie ihrer Bank einen Auftrag erteilen.

Privat anlegen an der Börse

Um an der Börse selbstständig handeln zu können, benötigt man neben einem Konto ein Wertpapierdepot.

Das ist ein Konto, auf dem der Kauf, Verkauf und die Übertragung von Wertpapiergeschäften abgewickelt und Wertpapierbestände geführt werden.

Ein Depot kann man bei jeder Bank eröffnen, unabhängig davon, ob man dort bereits ein Girokonto besitzt oder nicht. Im Sinne einer unkomplizierteren Abwicklung der Geschäfte bietet es sich allerdings an, das Wertpapierdepotkonto bei derselben Bank zu eröffnen, bei der man bereits über ein Girokonto verfügt.

Seit einigen Jahren steht Anlegern auch die Möglichkeit offen, ihre Geschäfte über Direktbanken, bzw. Discountbanken abzuwickeln.

Die sogenannten Discount-Broker zeichnen sich durch verbraucherfreundliche Geschäftszeiten und vor allem eine günstige Gebührenstruktur aus.

Allerdings ist anzumerken, dass sie nur ausführend und nicht beratend tätig sind. Wenn Sie als Privatanleger bereits über Börsenerfahrung verfügen, bieten die Broker eine attraktive Alternative zur gängigen Abwicklung der Börsengeschäfte über die Hausbank.

Mehr zum Thema: Börse: Karriere- und Aufstiegschancen auf einen Blick

24. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.