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Börsenausblick 2015 – damit müssen Anleger rechnen

Während sich die Investoren noch fragen, ob die Jahresendrallye bereits vorbei ist, machen sich Anleger schon Gedanken über den Börsenausblick 2015. Im Dezember 2014 wurden in vielen Indizes noch einmal neue Allzeithochs gemessen. Dennoch blieb der nachhaltige große Sprung darüber aus. So können die Kurse zwar mit neuen Höchstständen glänzen, locken aber dennoch nicht viele Anleger zu einem Kauf.

Ähnlich unattraktiv sind für viele Käufer die aktuell günstigen Edelmetalle wie Gold und Silber. Bei den deutschen Aktien halten sich die Investoren zurück, weil die negativen Argumente eher überwiegen. Die Edelmetalle werden auch noch gescheut. Hier wird offenbar erst eine Bodenbildung abgewartet. Unterdessen fällt Rohöl immer tiefer und beschert zumindest an der Tankstelle den Autofahrern ein volleres Portemonnaie.

Der DAX im Börsenausblick 2015

Insbesondere der DAX hinkt den starken Börsen aus den USA deutlich hinterher. Während Dow Jones, S&P500 und NASDAQ seit Jahren relativ konstant nach oben steigen, ist vor allem beim DAX seit Mitte 2014 die Anstieg begrenzt. Immer wieder wird die Marke von 10.000 Punkten angelaufen – doch bislang fehlt das kraftvolle Überschreiten.

Börsenausblick 2015 DAX

Quelle: Gevestor Charting Tool


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Der Wochenchart mit eingezeichneter 50-Wochenlinie strotzt nicht vor Stärke. Das liegt vor allem daran, dass auf ein Überschreiten der 10.000 Punkte immer wieder einem Abverkauf folgt. Auch das mehrmalige Unterschreiten der Durchschnittslinie in den vergangenen Monaten ist ein unsicheres Zeichen. Daran orientieren sich viele langfristige Anleger.

Für den Börsenausblick 2015 ist der DAX insofern erst einmal ein Wackelkandidat. Die Sanktionen gegen Russland schaden den deutschen Unternehmen, weil die Exporte einbrechen. Gleichzeitig versuchen die Notenbanken mit Niedrigzinsen und Geldschwemme die Kurse weiterhin künstlich oben zu halten.

Es ist also gut möglich, dass der DAX sich 2015 in einer breiten Seitwärtsphase bewegt. Nach oben ist erst Luft, wenn die Marke von 10.000 Punkte deutlich überschritten wurde. Bis dahin sollten Anleger lieber ihr Depot absichern, sobald diese Kurse wieder angelaufen werden.

US-Märkte im Börsenausblick 2015

Die US-Börsen zeigen vorläufig kaum Anzeichen von Schwäche. Auch wenn es zwischendurch kleinere Rücksetzer gibt – meistens notieren die Kurse am Monatsende höher als im Vormonat. Fraglich ist ohne Zweifel, wie lange der künstliche Geldsegen der Notenbanken die Kurse weiter steigen lassen kann. Bis es deutliche Anzeichen für einen Trendwechsel gibt, sehen alle großen Börsen viel verlockender aus, als der DAX.

Der fallende Ölpreis kann die USA weiter stärken und somit die Hausse noch einige Zeit verlängern. Auch wenn ein stark einbrechender Kurs beim Rohöl meist ein negatives Zeichen für die Weltwirtschaft ist, so halten momentan die Notenbanken diesen Spagat aufrecht.

Hier können die Kurse demnach allen Unkenrufen zu Trotz weiter steigen. Als Anleger macht es auf Grund der Unsicherheiten aber Sinn, die Stoppkurse entsprechend in regelmäßigen Abständen anzupassen, um sich vor einem Crash zu schützen.

Börsenausblick 2015 für Anleger

Trotz vieler neuer Höchststände im Jahr 2014 sind die Börsen keine Garantie für Gewinne in 2015. Vielmehr müssen Investoren immer wachsamer sein und können es sich nicht leisten, monatelang die Kurse zu ignorieren. Trotzdem – Aktien sind immer noch eine der besten Anlagen – auch 2015.

Das liegt jedoch in erster Linie am Mangel an Alternativen. Auf der Bank gibt es minimale Zinsen. Da fahren Privatanleger deutlich besser, wenn sie eine defensive Aktie kaufen, die einige Prozent Dividende verspricht.

Besonders mutige Sparer können auch zu den günstigen Preisen physische Edelmetalle in Form von Münzen und Barren kaufen. Gold und Silber haben vermutlich die größten Verluste hinter sich und werden fraglos wieder steigen. Lediglich der Zeitpunkt ist schwer zu kalkulieren.

Allerdings sollte jedem Anleger bewusst sein, dass die derzeitigen Preise wahre Schnäppchen sind – auch wenn vorsichtshalber derzeit wenig Kaufempfehlungen ausgesprochen werden. Antizykliker sind hier logischerweise anderer Meinung und greifen mit beiden Händen zu.

13. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.