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Börsencrash: Warum Sie auch dabei gelassen bleiben sollten

Hand aufs Herz: Waren Sie im Spätsommer 2015 auch in Panik, als die Aktienkurse regelrecht einbrachen?

Viele Anleger verkauften damals aus Angst ihre Aktien und bereuten es später, als die Kurse wieder wesentlich höher notierten.

Wenn Sie Ihr Geld an der Börse anlegen, sollten Sie daher eine gewisse Portion Gelassenheit mitbringen.

Denn das wird sich langfristig für Sie auszahlen.

Wie kann es kurzfristig überhaupt zu so stark fallenden Aktienkursen kommen?

Grundsätzlich gilt: Die Aktienkurse werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Ist die Nachfrage höher, steigen die Kurse, ist das (Verkaufs-)Angebot höher, fallen die Kurse.

Ein Problem gibt es, wenn schlagartig zahlreiche Anleger ihre Aktien verkaufen wollen. Demgegenüber stehen dann normalerweise erheblich weniger Kaufwillige.

Also müssen die Kurse weit fallen, bis wieder ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage besteht.

Der negative Trend wird zudem durch zahlreiche Stop-Loss-Aufträge verstärkt.


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Hier werden Aktien automatisch verkauft, wenn ihre Kurse einen festgelegten Kurs unterschritten haben. Diese Stop-Loss-Verkäufe werden ohne Verkaufslimit ausgeführt.

Das bedeutet, die Verkäufer akzeptieren jeden Kurs und treiben diesen damit noch weiter nach unten. Was eigentlich als Sicherungs-Instrument zur Verlust-Begrenzung gedacht ist, erweist sich in einer solch extremen Börsen-Phase als Boomerang.

Börsen neigen zur Übertreibung

Wichtig dabei für Sie zu wissen: Die Börsen neigen in extremen Phasen gerne zur Übertreibung.

Das bedeutet: In guten Börsen-Phasen steigen die Kurse durch die Euphorie der Anleger oftmals weitaus höher, als es nach normalen Bewertungs-Maßstäben zu vertreten wäre.

Umgekehrt führt Panik unter den Anlegern dazu, dass die Kurse in schwachen Phasen erheblich tiefer fallen, als es nach objektivem Ermessen zu vertreten wäre.

In beiden Fällen folgt dann in aller Regel eine Kursbewegung in die jeweils andere Richtung.

Bewahren Sie auch bei einer Verkaufs-Panik Ruhe

Aus diesem Grund ist es nicht sinnvoll, sich einer Verkaufs-Panik anzuschließen.

Wenn Sie in Ruhe abwarten, bekommen Sie einige Wochen oder Monate später in den meisten Fällen bessere Verkaufs-Kurse für Ihre Aktien.

Dies mag nicht für jede Aktie gelten, aber im Durchschnitt machen Sie mit Gelassenheit auf Daher und das bessere Geschäft.

Mutige Anleger greifen in einer Verkaufs-Panik zu, sicherheitsorientierte Anleger warten etwas länger

Natürlich können Sie Panik-Phasen auch zum günstigen Einstieg in Aktien nutzen.

Getreu dem Motto „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ nutzen mutige Anleger solche Panik-Phasen wie im August 2015 gerne zur „Schnäppchenjagd.

Sie kaufen zu günstigen Kursen, wenn viele Anleger ihre Aktien nicht mehr haben wollen – eine Strategie, die auf lange Sicht oftmals aufgeht, allerdings nicht frei von (höheren) Risiken ist.

Denn kurzfristig kann niemand vorhersehen, wie lange eine Verkaufs-Panik anhält. Es kann also durchaus nochmals deutlich abwärts gehen – mit entsprechenden Verlusten –, bevor es dann irgendwann wieder aufwärts geht.

Sicherheitsorientierte Investoren warten mit einem Einstieg hingegen ab, bis der Höhepunkt der Verkaufs-Panik vorbei ist und die Kurse bereits wieder ein ganzes Stückchen gestiegen sind.

Auf diese Weise mag Ihnen zwar ein Teil der Gewinne entgehen, dafür nimmt aber auch Ihr Risiko spürbar ab.

11. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.