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Börsenentwicklung: Die Situation weltweit und in Deutschland

Hin und wieder ist es für Anleger wichtig, die Detailfragen nach Depot-Aufteilungen und Börsen-Strategien beiseite zu lassen und einen Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen.

Die allgemeine Börsenentwicklung weltweit und des eigenen Heimatlandes darf nämlich nie ganz aus den Augen verloren werden, wenn man vor Überraschungen gefeit sein möchte.

Wirtschaftliche und politische Parameter wirken auf die Börsenentwicklung ein

Es gleicht fast einem kleinen Wunder: Sowohl die internationale als auch die deutsche Börsenentwicklung ist positiv. Wesentlich positiver als es der Großteil der Analysten zu Beginn und auf dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise jemals vorausgesehen hätten.

Man darf nicht vergessen: So ziemlich alle relevanten Rahmenbedingungen sind momentan ungünstig. Die wirtschaftlichen Parameter im Jahre 2013 litten unter einer schwächelnden Konjunktur in ganz Europa.

Hinzu kamen teilweise enorme Schwankungen in den aufstrebenden Schwellenländern, die insgesamt eher einen Abwärtstrend begannen. Auch die Gewinnprognosen der größten Unternehmen sanken alleine in 2013 um durchschnittlich 5% bis 10%.


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Positive Börsenentwicklung inmitten diverser Krisen

Aber auch auf politischer Seite hatte dieses Jahr nicht viel Gutes zu bieten. Der Syrienkonflikt kann als globale Belastung betrachtet werden, hinzu kam das Debakel um den US-Haushalt und die Schuldenobergrenze inklusive mehrtägigem ShutDown.

Aber auch China trug nicht gerade positiv zum weltweiten Wirtschaftsrahmen bei, denn dort entbrannte politischer Streit um diverse wirtschaftsrelevante Reformen.

Doch trotz all dieser Hemmnisse konnte der DAX seine Performance das Jahr über um 22% steigern. Auch der Dow Jones verbesserte sich um durchschnittlich 19%. Eine Erklärung dieses unerwarteten Ergebnisses muss in den entsprechenden Erwartungshaltungen der Marktteilnehmer gesucht werden. Schon ab 2009, spätestens jedoch seit 2011 war überall die Rede vom großen Börsen- oder Währungscrash.

Manche sahen gar das Ende des Euro und der gemeinsamen europäischen Marktwirtschaft gekommen. Dementsprechend viel deutsches aber auch internationales Investitionsvolumen wurde aus der Börse abgezogen.

Positive Börsenentwicklung trotz oder gerade wegen der Apokalypse-Erwartungen

Die Kurse wurden als Folge natürlich zeitweise uninteressant, aber vor allem wurde das Geld renditearm gelagert – oftmals einfach bei der heimischen Hausbank. Als diese apokalyptischen Ängste dann langsam begannen aufzuweichen, floss das Kapital wieder zurück und einstmals teure Unternehmensanteile konnten zunächst aufgrund der starken Unterbewertungen zu Spottpreisen erworben werden.

Wenn wir heute einen weiteren Ausblick auf die Zukunft wagen, dann erkennen wir: Egal wie lange sich die direkten und indirekten Auswirkungen der Schuldenkrise noch hinauszögern werden, nichts geschieht von heute auf morgen. Die Konjunktur ist ein gemütliches Geschöpf und jeder Aufschwung geschieht zunächst unmerklich und kleinschrittig.

Insgesamt ist klar: Selbst in den Krisenjahren 2012/2013 waren Aktien was Rendite anbelangt die großen Gewinner. Auch die mittel- bis langfristige Zukunft birgt negative Rahmenbedingungen und sicherlich vereinzelte Rückschläge. Trotzdem fahren Privatanleger weiterhin mit Aktien und anderen Wertpapieren grundsätzlich am besten, um ihr Vermögen zu sichern und zu vermehren.


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25. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.