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Börsenpsychologie: Mehr gewinnen durch Regeln

Hin und Her geht es auch wieder dieser Tage an den Aktienbörsen. Wer mit Trading Geld gewinnen möchte, braucht etwas Börsenpsychologie. Einfache Fehler zu vermeiden, das ist eine wichtige Grundlage.

Ein kleines Rechenbeispiel dazu: Wer 10% verliert, muss 11% gewinnen, um wieder bei “0″ zu stehen. Wer 50% verliert, braucht einen Gewinn von 100%. Daher ist es wichtig, sich selbst und sein Verhalten an den Börsen zu kennen, zu verstehen und richtig zu steuern. Hektik, Panik, undurchdachte und willkürliche Entscheidungen sind die Verlustbringer schlechthin.

Geschickte Händler werden immer versuchen, andere Marktteilnehmer zu hektischen Entscheidungen anzutreiben – wohlwissend, dass dann die unsinnigsten Verhaltensweisen herauskommen können.

Denken Sie an die Hektik, mit der Hütchenspieler den Zuschauern und späteren Mitspieler Geld aus der Tasche locken.

Börse: Hort der Ungeduld und Selbstüberschätzung

Zur Börsenpsychologie zählt es daher, sich genau vor solchen Schnellschüssen und unüberlegten Geschäften zu schützen, seien es Käufe und auch Verkäufe. Konkret geht es um folgende Punkte:


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  • In aller Regel orientieren sich Investoren bei Gewinnen an dem, was sie bis dato gewonnen haben. Wer 10 Euro gewonnen hat, interessiert sich für den nächsten Euro schnell nicht mehr – und verkauft “zu früh”.
  • Bei Verlusten ist es umgekehrt: Wer 10 Euro verloren hat, dem ist der nächste Euro Verlust nicht mehr so wichtig – deshalb bleiben Verluste oft einfach im Depot.
  • Untersuchungen zufolge sind Verluste ab einem Niveau von 30% insgesamt so hoch, dass Investoren überhaupt nicht mehr verkaufen.
  • “Gier” ist das Motiv, das zudem zu unüberlegte Investments führt – typisch ist der Kauf von Wertpapieren, die Investoren nicht verstehen. Die alte “Buffett-Regel”: Kaufen Sie nur, was Sie verstehen.
  • Klassisch ist zudem das Überbewerten der jüngsten Ereignisse: Die jüngeren Kurse sind der Maßstab für Ereignisse, nicht die Erfahrungen langer Jahre. Deshalb geraten “Bubbles” wie die Technologie-Überbewertung 2000 so schnell in Vergessenheit.

Behavioral Finance als Fachgebiet

Für diese wie andere “Anlegerfehler” gibt es mit der “Behavioral Finance” sogar ein eigenes Fachgebiet. Dort forschen Analysten danach, warum Investoren sich bei Ihrem Verhalten an Anderen orientieren und nicht an den grundsätzlichen Fakten.

Oder sie stellen fest, dass Investoren sich und ihre Prognosefähigkeit überschätzen (overconfidence als berühmtes Fehlverhalten) oder zu viel Geld in der eigenen Region investieren.So stellen Statistiker regelmäßig fest, dass in Deutschland der Anteil von Dax-Investitionen weit überproportional hoch ist.

Dies geht einher mit der sogenannten „Kontrollillusion“. Anleger denken dabei, sie wissen „es“ besser als der Markt, sie hätten alles unter Kontrolle. Fakt ist aber, dass kein Investor eine Marktkontrolle oder vollkommen Übersicht hat.

GeVestor meint: Investorenfehler entstehen vor allem dadurch, dass die “Gier” nach schnellen Gewinnen dazu führt, dass wir uns zu sehr an Anderen orientieren. Wichtig sind unabhängige, fundierte Informationen – dann sollte auch die jeweilige Entscheidung die richtige sein.

Unabhängigkeit ist das A und O – meinen auch unsere Redaktionen. Je nachdem, welche Ziele Sie verfolgen: für Ihre Rendite- und Sicherheitswünsche finden sich auf unseren Seiten die richtigen Angebote.

11. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.