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Bonität prüfen – so funktioniert die Überprüfung der Kreditwürdigkeit

Genau genommen besteht die Bonität aus zwei Teilen. Es geht dabei zum einen um die Fähigkeit, die Schulden zurückzuzahlen, das heißt, ob man überhaupt in der Lage ist, den gewünschten Kredit wieder abzahlen zu können.

Arten von Kreditwürdigkeit

Der zweite Teil ist die Zahlungswilligkeit. Dieser Faktor lässt sich natürlich nicht so einfach bestimmen. Wer kann schon genau sagen, ob der Schuldner wirklich bereit ist, die Schulden zu begleichen? Das Pendel dieser beiden Teile schwingt aber in beide Seiten. Manch einer würde seinen Kredit gerne zurückzahlen, wenn er nur könnte. Andere können, wollen aber nicht.

Vor der Überprüfung spaltet man die Kreditwürdigkeit in zwei Kategorien, die persönliche und die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit. Bei der persönlichen Kreditwürdigkeit geht es um Dinge wie die genannte Zahlungswilligkeit, aber auch Zuverlässigkeit. Dazu werden die Qualifikationen des Kreditnehmers durchleuchtet.

Hierbei entscheidet, welche fachlichen Kompetenzen der zukünftige Schuldner besitzt und welchen Beruf er ausübt oder ausüben kann. Bei der Zuverlässigkeit wird auch geprüft, wie eventuell früher vorhandene Kredite beglichen wurden.Vorsicht vor Trick-Angeboten ohne Bonitätsprüfung


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Die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit befasst sich mit den aktuellen Fakten und der wirtschaftlichen Situation des Kreditnehmers. Dabei wirken Einkommensnachweise und Bilanzen entscheidend auf das Ergebnis ein.

Natürlich ist dabei die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit bedeutender als die persönliche. Man kann noch so zuverlässig wirken, wenn man kein Einkommen hat, erhält man kein Darlehen.

Bonität: Wer erteilt Auskunft?

In Deutschland laufen die Anfragen über die Schufa, in Österreich ist der Kreditschutzverein (kurz KSV) dafür zuständig. Diese Unternehmen sammeln Daten und analysieren und verkaufen das Ergebnis wieder. Das ist deren Kerngeschäft. Doch nicht immer muss man gleich eine Auskunft bei der Schufa einholen, auch wenn das vieles leichter macht.

Man kann alternativ bei Insolvenzbekanntmachungen recherchieren, ob der zukünftige Schuldner bereits zahlungsunfähig ist. Bei Privatpersonen kann man auch Einkommensnachweise, Ausgaben sowie Informationen über Familien- und Beschäftigungsverhältnisse anfragen.

Wie prüfen Banken die Bonität?

Möchte man selbst einen Kredit beantragen, muss die Bank die Bonität prüfen. Diese Untersuchung läuft generell über die Schufa. Sollte dort bereits ein negativer Vermerk stehen, sieht es schlecht aus mit dem Kredit, wenngleich es nicht unmöglich ist. Die Banken verlangen Einsicht in alle wirtschaftlichen Verhältnisse, inklusive Lebensversicherungen und Bausparverträge. Auch bestehende Kredite muss man angeben.

Hat die Bank alle nötigen Unterlagen und die schriftliche Bestätigung des Antragstellers, dass die Daten korrekt sind, beginnt die Prüfung. Doch ein weiterer Punkt kann manchmal das Zünglein an der Waage sein. Der Bankberater entscheidet nämlich, was für einen Gesamteindruck der Kreditnehmer auf ihn macht. Dies kann unter Umständen eine große Rolle spielen.

Das Ergebnis

Bei privaten Krediten ist eine Auskunft bei der Schufa nicht zwingend erforderlich. Bei Firmen und Banken führt kein Weg daran vorbei. Sind alle nötigen Fakten bekannt, geprüft und für ausreichend befunden, kann der Kredit vergeben werden. Stimmt auch noch der persönliche Eindruck, steht dem Vertrag nun nichts mehr im Weg.

Besonders wichtig sind grundsätzlich die wirtschaftliche Situation und persönliche Sicherheiten. Inzwischen kann man sich auch bei der Schufa registrieren und erhält dauerhaften Einblick in seine Daten. Eine offizielle Auskunft, mit der man die Bonität prüfen lassen kann, erhält man dort für 18,50 €.

10. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.