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Bonuszertifikate: sicher und mit höherer Rendite als Dividendentitel

Wer Sicherheit mit den Renditechancen dividendenstarker Unternehmen verbinden will, kann in Bonuszertifikate investieren. Bonuszertifikate gibt es nur auf Dividendenwerte und dank ihrer Ausschüttungen.

Garantierter Bonus statt Dividende

Dividendentitel sind gerade für langfristig orientierte Anleger attraktiv, und bieten mit ihren Ausschüttungen eine Alternative zu Sparkonten. Die Dividenden der DAX-Unternehmen dürften diese Saison um 11% auf insgesamt 29,5 Mrd. € steigen. Eine attraktive Alternative zum Direktinvestment in Aktien sind Bonuszertifikate.

Sie bilden zwar die Entwicklung ihres Basiswerts nur indirekt ab, haben aber einen zusätzlichen Vorteil: wie der Name andeutet, einen Bonus. Den gibt es garantiert, solange der Kurs eine untere Sicherheitsschwelle nicht verletzt. Das ist eine Sicherheit vor allem bei Titeln, die sich nur leicht bewegen und häufiger im Seitwärtstrend sind.


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Ein Beispiel: Das Bonuszertifikat auf eine Daimler-Aktie notiert ebenso wie die Aktie bei 46 €. Die Sicherheitsschwelle liegt bei 37 €. Bleibt sie unberührt, wird am Ende der Laufzeit inklusive 21% Bonus ein Betrag von 56 € ausgezahlt – egal wie sich das Daimlerpapier entwickelt. Geht es über den Bonuslevel hinaus, profitiert man vom zusätzlichen Kursanstieg.

Dividenden finanzieren Bonus

Allerdings werden keine Dividenden ausgezahlt. Von daher mag die Kombination Bonus-Zertifikat und Dividenden auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Der Grund liegt in der Konstruktion: Anleger verzichten zwar auf direkte Ausschüttungen, dafür aber sind sie im Zertifikat bereits mit eingerechnet.

Die Emittenten, also Herausgeber, finanzieren nämlich diese Zertifikate mit den Dividenden. Je höher die Dividende der Aktie, desto attraktiver sind die Renditen aus dem Bonuszertifikat.

Das Besondere für Anleger: Die Basis für ihren Profit ist nicht nur – wie sonst üblich – die letztgezahlte Dividende, sondern die vom Emittenten versprochene, die er vorab kassiert. Die wiederum basiert auf den von Analysten prognostizierten Dividendenzahlungen für die gesamte Laufzeit, mit denen der Bonus finanziert wird.

Profitabler als Dividendenrendite

Bonuszertifikate auf Dividendentitel verbriefen also gewissermaßen ein Versprechen auf die kommenden Ausschüttungen. Fallen sie unerwartet niedriger oder komplett aus, geht das zu Lasten des Emittenten und berührt die Rendite, sprich den Bonus, nicht. Und der liegt deutlich über der Dividendenrendite einer Aktie.

Ähnlich funktionieren Bonuszertifikate mit Cap. Hier ist der Bonuslevel auf etwas niedrigerem Niveau gedeckelt. Dafür jedoch gibt es bei der Sicherheitsschwelle mehr Spielraum nach unten, was bei Abwärtsbewegungen mehr Sicherheit bietet.

Gefallene Bonuszertifikate behalten

Bonuszertifikate auf Dividendenwerte lohnen sich gerade für sicherheitsorientierte Anleger, die eine klare Meinung zu ihrer Aktie haben und keine größeren Kurseinbrüche erwarten, die unter die Sicherheitsschwelle gehen. Nur dann nämlich ist der Bonus verloren.

Ausgezahlt wird dann so wie die Aktie als Basiswert am Laufzeitende notiert. Auf keinen Fall aber sollte man gefallene Bonuszertifikate, bei denen die Schwelle gerissen wurde, vorher verkaufen, da ihr Wert deutlich unter dem der Aktie liegt. Das wäre dann ein zusätzlicher Verlust.

3. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.