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Börse Stuttgart – Unternehmensanleihen handeln

Unter anderem bei Unternehmensanleihen spielt die Börse Stuttgart eine gewichtige Rolle in Deutschlands Börsenlandschaft und ist in Teilbereichen führend.

So wird sie auf der eigenen Homepage als „die führende europäische Börsenorganisation für private Anleger“ beschrieben.

Zudem sei die Börse Stuttgart „im Handel mit Unternehmensanleihen und Fonds“ deutschlandweit marktführend.

Wer sich als Anleger also für Unternehmensanleihen interessiert, kann an diesem Börsenplatz sicherlich fündig werden.

Unabhängig vom Handelsplatz sollte man sich als Anleger jedoch im Vorfeld eines Investments in Unternehmensanleihen gut informieren. Es winken zwar zum Teil beachtliche Renditen, doch auch hier gibt es Risiken zu beachten.

So funktionieren Unternehmensanleihen

Bei Unternehmensanleihen handelt es sich um verbriefte Inhaberschuldverschreibungen. Die Laufzeiten können stark variieren, liegen aber häufig zwischen 2 und 10 Jahren.

Unternehmen können sich auf diese Weise Fremdkapital beschaffen, ohne auf Bankkredite angewiesen zu sein. Es wird Spielraum für Investitionen und den normalen Unternehmensbetrieb geschaffen.

Grundsätzlich funktionieren Unternehmensanleihen ebenso wie andere Anleihen: Als Anleger gewährt man dem Unternehmen einen Kredit und erhält dafür regelmäßige Zinszahlungen.


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Zudem wird die Anleihe am Ende der Laufzeit von dem ausgebenden Unternehmen zu ihrem Nominalwert zurückgekauft.

Mehr zum Thema: Was Sie über Anleihen wissen sollten

Rendite von Unternehmensanleihen

Für den Anleger ist in erster Linie die Rendite einer Unternehmensanleihe interessant. Diese berechnet sich aus Kaufkurs, Rückkaufkurs, Verzinsung und Restlaufzeit.

Wie hoch die Rendite am Ende tatsächlich ist, hängt wie bei vielen anderen Anlageklassen auch von dem Risiko ab, das ein Anleger einzugehen bereit ist.

Ein zentraler Aspekt ist hier die Bonität eines Unternehmens. Je schlechter die Bonität ist, desto höher ist oftmals der Nominalzins einer Unternehmensanleihe.

Schaut man sich beispielsweise in den krisengebeutelten Ländern der Eurozone um, so kann man hier zum Teil sehr hohe Renditen erzielen – vorausgesetzt, die Unternehmen bleiben zahlungsfähig.

Bei gut aufgestellten Unternehmen mit hervorragender Bonität sind die Renditeaussichten hingegen nicht so rosig – dafür ist das Risiko aber auch geringer.

Mehr zum Thema: Unternehmensanleihen – das Rating und sein Stellenwert

Auch die Unternehmensgröße kann entscheidend sein

Bei der Wahl einer geeigneten Unternehmensanleihe sollte man also ein individuell passendes Gleichgewicht aus Risiko und Rendite anstreben.

Bei der Einschätzung der Risiken kann auch die Größe des Unternehmens eine Rolle spielen.

Auf der einen Seite gibt es Global Player, die auch zwischenzeitliche Rückschläge verkraften können, ohne dass eine Zahlungsunfähigkeit droht.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer mehr kleinere Unternehmen, die Unternehmensanleihen ausgeben. Für diese kann die gesamtwirtschaftliche Entwicklung schneller zu einer Bedrohung werden.

Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass bei der Berechnung der möglichen Rendite und bei der Wahl einer Unternehmensanleihe ein genauer Blick auf den Verkaufsprospekt geworfen werden sollte.

Emittenten haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich ein Kündigungsrecht einzuräumen.

Bei entsprechender Zinsentwicklung kann es für Unternehmen sinnvoll sein, eine Anleihe vorzeitig zurückzuzahlen, da eine anderweitige Refinanzierung dann günstiger ist.

Beachtet man jedoch die relevanten Faktoren, kann man als Anleger häufig ein individuell passendes Angebot finden.

Um das Risiko geringer zu halten, hat man noch die Möglichkeit, in einen Fonds zu investieren, der auf Unternehmensanleihen spezialisiert ist. Hier wird das Risiko breiter gestreut. Auch in diesem Segment wird man an der Börse Stuttgart fündig.

8. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.