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Börseneinstieg mit Konzept: In 3 Schritten zum richtigen Depot

Für den erfolgreichen Start an der Börse bedarf es einiger Vorüberlegungen. Dies sind die drei wichtigsten Schritte:

Erster Schritt: Wie Sie Ihren Einsatz bestimmen

Sie sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass eine vernünftige Risikomischung, wie sie für ein erfolgreiches Engagement an der Börse erforderlich ist, gewisse Mindestsummen notwendig macht.

Im Idealfall sollte es Ihnen möglich sein, mindestens sechs unterschiedliche Positionen aufzubauen, um den Erfordernissen eines vernünftig „diversifizierten“ Engagements zu genügen. Trotzdem sollten Sie nicht alle Gelder an der Börse einsetzen, an die Sie kommen können. Dazu die Grundregel:

Spekulieren Sie weder mit gebundenem, noch mit geliehenem Kapital

Wichtig ist, dass Sie als Anleger über den auf diese Weise je nach Ihren individuellen Verhältnissen einzusetzenden Betrag wirklich zeitlich unbeschränkt verfügen.

Wenn Sie einen Teil Ihres lebensnotwendigen laufenden Arbeitseinkommens in Aktien anlegen oder umgekehrt hoffen, ein solches Einkommen mit leichter Hand auf dem Börsenparkett erwirtschaften zu können, machen Sie die Rechnung sicher ohne den Wirt:

Sie begeben sich auf diese Weise in Zwangssituationen, die Ihre spekulativen Chancen von vornherein erheblich schmälern, weil Sie sich von Entscheidungen abhängig machen, die mit der Börse selbst nichts zu tun haben.

Noch riskanter sind Aktien-Anlagen auf Kredit. Solche Gelder lassen sich zwar bei positiver Bewegung des Marktes schnell durch eigene Gewinne ersetzen. Bei negativer Börsenentwicklung können sie aber auch ebenso schnell zu hohen Verlusten führen.


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Wenn Sie dann auch noch die Wertpapiere in Ihrem Depot als Sicherheit gegenüber der Bank verpfändet haben, kann es aufgrund nachgebender Kurse leicht zu Unterdeckungen kommen.

Die Bank wird Sie dann sehr schnell auffordern, entweder Geld nachzuschießen oder einzelne Wertpapierpositionen – vielleicht sogar mit erheblichem Verlust – zu verkaufen.

Zweiter Schritt: So erkennen und kalkulieren Sie Ihre Chancen und Risiken an der Börse

Es ist leicht zu verstehen, dass im Normalfall größere Gewinnchancen an der Börse durch höhere Verlustrisiken bezahlt werden müssen. Der Fachmann versucht, dieses Risiko mit Hilfe von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit – zum Beispiel der Schwankungsbreite des Preises/Kurses von Aktien (Volatilität) zu erfassen.

Eine hohe (historische) Volatilität (= Schwankungsintensität) einer Aktie besagt, dass deren Kurs in der entsprechenden Periode um den durchschnittlichen Kurs dieser Periode herum starken Schwankungen unterworfen war. Eine niedrige Volatilität sagt das Gegenteil aus.

Anleihen, wenn Sie auf eine sichere regelmäßige Rendite Wert legen

Zu den Investments mit vergleichsweise geringem Risiko, aber auch weniger ausgeprägten Gewinnmöglichkeiten zählen festverzinslichen Wertpapiere (=Anleihen oder Rentenpapiere).

Rentenpapiere eignen sich besonders dann für Sie, wenn Sie an regelmäßigen Einkünften aus Ihrer Kapitalanlage interessiert sind und Ihr Risiko besonders gering halten wollen. Wenn Sie nicht selber Einzel-Anleihen auswählen möchten, bieten Ihnen Rentenfonds eine gute Möglichkeit, breit gestreut in den Anleihenmarkt zu investieren.

Aktien bieten Ihnen überproportionale Chancen bei langfristig kalkulierbarem Risiko

Chancen und Risiken sind – im Vergleich dazu – beim Erwerb von Aktien sehr viel größer. Im Kurs einer Aktie werden der Wert eines Unternehmens, dessen Aussichten am Markt, die erwarteten Erträge und andere die Qualität der Aktiengesellschaft aus der Sicht der Kapitalanleger ausmachende Kennzeichen gehandelt.

Auch hier ist es sinnvoll in mehrere Aktien aus unterschiedlichen Branchen und Ländern gleichzeitig zu investieren. Auf diese Weise reduzieren Sie Ihr Risiko zumindest etwas.

Auch Aktienfonds bieten Ihnen eine gute Möglichkeit der Risikostreuung (selbst mit geringem Kapitaleinsatz), investieren diese doch in der Regel in 50 bis 100 Einzelaktien gleichzeitig.

Dritter Schritt: Wie Sie die zu Ihrer eigenen Risikoneigung passende Depotstruktur finden

Der Aufbau und die Überwachung eines Ihrer Risikobereitschaft angepassten Depots müssen daher Ihre wichtigste Aufgabe als Börsianer sein.

Wenn Sie diese Aufgabe ernst nehmen und in Ihrem Depot genügend Sicherungen gegen unkontrollierbare, plötzliche Kursverluste einbauen, ersparen Sie sich manche schlaflosen Nächte und bereiten umgekehrt den Boden für jene Erfolge vor, an denen Sie interessiert sind.

Für Sie als Privatanleger muss es demgegenüber darum gehen, in ungefähren Prozentzahlen die Kapitalanteile Ihres Depots für die verschiedenen Anlageinstrumente zu bestimmen, wie sie Ihrem individuellen Chancen/Risiko-Bedürfnis entsprechen.

Es ist dabei weniger wichtig für Sie, die einmal gefundene Balance bis auf eine Stelle hinter dem Komma exakt einzuhalten, als vielmehr ein Gespür dafür zu bekommen, wie sich das Risikoprofil des eigenen Depots denn überhaupt darstellt.

Grundsätzlich gilt: Je sicherer Sie Ihr Geld anlegen möchten, desto höher wird der Anteil der Anleihen-Investments sein. Je eher Sie in der Lage oder geneigt sind, Verluste zu verkraften, oder Ihr Engagement an der Börse mit rein spekulativen Interessen verquicken, desto höher wird Ihr Aktien-Anteil sein.

Die alte Faustregel „Alter = prozentualer Anteil der Anleihen-Investments“ liefert einen zumindest groben Anhaltspunkt. Dieses Verhältnis können Sie je nach Risikobereitschaft noch um 10 oder 20 Prozentpunkte in die gewünschte Richtung (höheres Risiko = höherer Aktien-Anteil) anpassen.

Mehr zum Thema: Börseneinstieg mit Konzept: So kalkulieren Sie Renditen und Risiken richtig

2. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.