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Bosch – Autozulieferer mit Zukunft

Bosch ist nicht nur eine der größten GmbHs und Familienunternehmen in Deutschland, sondern auch einer der bedeutendsten Automobilzulieferer weltweit. Zudem ist das Unternehmen auch in den Bereichen Industrie-, Konsumgüter- und in der Gebäudetechnik vertreten.

Bosch – das Unternehmen im Überblick

Bosch wurde bereits im Jahr 1886 von Robert Bosch ins Leben gerufen, der seinem Unternehmen später auch seinen Namen (Robert Bosch GmbH) gab. Seit Mitte 2012 führt Volkmar Denner den in Stuttgart ansässigen Konzern, der weltweit mehr als 280.000 Mitarbeiter zählt.

Insgesamt unterhält Bosch 260 Standorte in 50 Ländern, wobei Bosch allein in Deutschland mehr als 100.000 Mitarbeiter an 80 Standorten beschäftigt. Bosch nimmt die betriebliche Altersvorsorge seiner Angestellten selbst in die Hand (Bosch Pensionsfonds). Die KFZ-Techniksparte steuerte im Jahr 2013 mit 30,1 Mrd. € den Großteil zum Bosch-Gesamtumsatz (46 Mrd. €) bei.

KFZ-Techniksparte ist weltweit führend

Schon im Jahr 2004 stieg Bosch zum weltweit umsatzstärksten Automobilzulieferer auf und ist seither eine feste Größe unter den Top 10 der größten Automobilzulieferer (Link Top 10 Autozulieferer). In der KFZ-Techniksparte bietet Bosch nicht nur elektronische Kleinmotoren, Zündkerzen, Einspritz- und Abgassysteme und Start/Stop-Systeme an, sondern auch aktive und passive Fahrassistenten, sowie Radios und Navigationssysteme.


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Über seine Bosch Service Werkstätten bietet das Unternehmen auch die Reparatur und Wartung von KFZ-Fahrzeugen an. Durch die Übernahme von SPX Service Solutions für 883 Mio. € im Jahr 2012 avancierte Bosch auch im Bereich  Diagnosegeräte zu einem weltweit führenden Anbieter.

Bosch ist auch Marktführer in der Automatisierungstechnik

Der Industriebereich ist inzwischen ebenfalls ein bedeutender Umsatzträger und steuert mehr als 10% zum Bosch-Gesamtumsatz bei. Die Bosch-Tochter Bosch Rexroth AG gilt als weltweit führender Anbieter von Industrie- und Automatisierungstechnik.

Im Bereich Konsum- bzw. Gebrauchsgüter bietet Bosch unter anderem Elektrowerkzeuge (Bosch, Dremel, Skil), sowie Thermotechnik (Buderus, Junkers, Loos) an. Bosch war der erste Anbieter, der im Jahr 2003 bereits auf Lithium-Ionen-Akkus bei seinen Elektrowerkzeugen setzte.

Zudem hält Bosch 50% der Anteile an der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, die unter anderem Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler der Marken Bosch, Siemens und Constructa vertreibt.

Kooperationen und Partnerschaften

Gemeinsam mit Daimler und BMW betreibt Bosch ein Joint Venture im Bereich Elektromobilität, an dem auch die Stromversorger EnBW und RWE beteiligt sind. Geplant ist die Entwicklung einer einheitlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in ganz Europa.

Zudem hat Bosch ein Joint Venture mit den japanischen Firmen GS Yuasa und der Mitsubhishi geschlossen, um das Batterie-Venture Lithium Energy and Power GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart zu gründen.

Gemeinsam mit Daimler will Bosch an der Entwicklung von Elektromotoren arbeiten – hierfür haben beide Firmen ein Joint Venture gegründet.

Bosch – ein Ausblick auf die Zukunft

Bosch will in den nächsten Jahren seine Batteriefertigung in Europa weiter ausbauen, auch in der Elektromobilität sieht das Unternehmen eine große Zukunft. Hier hat Bosch in den letzten Jahren schon Joint Ventures geschlossen, um eigene Elektromotoren für E-Autos zu entwickeln.

Der Konzern unterstützt erste Projekte wie den Fiat500e und fertigt zudem auch für Porsche Teile für Plug-In-Hybrid-Antriebe. Bei Bosch glaubt man, dass Elektromobilität ab 2020 zum Massenmarkt avancieren wird. Hierfür investieren die Stuttgarter jährlich 400 Mio. € in die Forschung und Entwicklung der Elektromobilität.

17. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands