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Brasilien: Wirtschaftliche Entwicklung schafft Chancen für Ihr Depot

Unser Geheimtipp für Ihr Depot: Brasilien. Es gibt gute Gründe für ein Investment.

Brasilien: Exzellente Wachstumsdynamik – auch für Ihr Depot

Das größte und bevölkerungsreichste Land Südamerikas (190 Mio. Einwohner) ist auf dem besten Weg vom Schwellenland zum Industriestaat.

Die Wirtschaft des Landes boomt und wird dieses Jahr voraussichtlich mit rund 4,5% wachsen. Die Basis dieses Aufschwungs wurde in den 90er Jahren durch zahlreiche wirtschaftliche Reformen gelegt.

Nach Ansicht von Experten wird die aktuell zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt innerhalb der nächsten 30 Jahre auf Platz 5 vorrücken und damit an Deutschland vorbeiziehen.

Rohstoffreichtum trägt den Aufschwung

Einen bedeutenden Teil des Aufschwungs verdankt das Land seinem Rohstoffreichtum.

Brasilien zählt zu den weltweit wichtigsten Produzenten für Agrarrohstoffe und Industriemetalle, allen voran Eisenerz.

Zunehmende Bedeutung gewinnt auch die Produktion des Biokraftstoffs Ethanol. Brasilien gehört seit Jahrzehnten zu den Vorreitern der Ethanolerzeugung.

Rund 40% aller Autos in Brasilien fahren mit einem Gemisch aus herkömmlichen Benzin und Ethanol. Das umweltfreundliche Ethanol entwickelt sich zu einem der größten Exportschlager Brasiliens.

Erfolgsfaktor politische Stabilität

Auf dem Weg zu einer stabilen demokratischen Regierungsform musste Brasilien zahlreiche Rückschläge hinnehmen.

Nach jahrzehntelanger Diktatur und Armeeherrschaft wurde die Demokratie erst 1985 wiederhergestellt.

Mittlerweile besitzt das Land eine für Schwellenländer relativ hohe politische Stabilität. Seit 2002 regiert Staatspräsident Lula da Silva von der Arbeiterpartei das Land.

Seine Wiederwahl im Oktober 2006 macht Brasilien in den kommenden Jahren zu einem zuverlässigen Partner. Ein wichtiger Faktor, um ausländische Investoren anzulocken.

Gigantisches Investitionsprogramm für die Konjunktur

Mit einem 180 Mrd. € schweren Investitionsprogramm will Lula da Silva vor allem die Infrastruktur und Energieversorgung stärken.

Über 40.000 Kilometer Straßen und 2.500 Kilometer Eisenbahnlinien werden neu gebaut bzw. ausgebessert. Im Versorgungsbereich ist der Anschluss von 20 Mio. Haushalten an das Wassernetz vorgesehen.

Außerdem werden die Stromerzeugung sowie die Öl- und Gasindustrie ausgebaut.

Diese gigantischen Investitionen halten das Wirtschaftswachstum Brasiliens weiterhin auf hohem Niveau.

Starke Währung, Inflation weitgehend im Griff

Inflation war in Brasilien lange Zeit ein großes Problem. Als Staatspräsident Lula da Silva 2002 sein Amt antrat, lag die Inflationsrate bei 17%.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten hat Brasilien seine Inflationsprobleme aktuell im Griff.

Innerhalb weniger Jahre ist die jährliche Inflationsrate auf 3,5% zurückgegangen und liegt damit deutlich unter dem Inflationsziel der brasilianischen Notenbank von 4,5%.

Aufgrund der guten finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwarten Experten schon bald weitere Zinssenkungen.

Dies dürfte der brasilianischen Währung Real zusätzlichen Auftrieb geben. Die straffe Geldpolitik der vergangenen Jahre hat bereits Wirkung gezeigt.

So hat sich der Real in den zurückliegenden Jahren als sehr stabil erwiesen. Kostete ein US-Dollar 2002 noch knapp 4 Real, so sind aktuell für den Erwerb eines „Greenback“ weniger als 2 Real nötig.

Auch gegenüber dem starken Euro legte der Real in diesem Zeitraum leicht zu.

Die Aussichten für den Aktienmarkt bleiben exzellent

Alle wirtschaftlichen Faktoren sprechen für weiter steigende Kurse am Zuckerhut.

Gemessen am durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 zählen brasilianische Aktien außerdem zu den günstigsten weltweit.

Der „Geldanlage-Berater“ zählt Brasilien daher zu den aussichtsreichsten Emerging Markets für die kommenden Jahre.

So finden Sie die aussichtsreichsten Märkte

Nicht alle lateinamerikanische Staaten besitzen ähnlich gute Aussichten wie Brasilien.

Einigen fehlt es an der nötigen politischen Stabilität. So haben beispielsweise die sozialistischen Regierungen Venezuelas und Boliviens die Aktionäre mit der Ankündigung von Verstaatlichungen verschreckt.

Hier überwiegen die Risiken die Kurschancen.

9. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.