MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Break Even Point-Diagramm: Schnelle Übersicht in der grafischen Darstellung

In einem Diagramm ist der Break Even Point einfacher abzulesen und besser für Präsentationen und Informationsmaterial einzusetzen.

Grundlagen zum Erstellen eines Break Even Point-Diagramms

Auch wenn der Break Even Point sich in einem Diagramm einfacher darstellen lässt als in einer Berechnung, so sind die Daten, die für eine Berechnung benötigt werden, auch unverzichtbar zur Erstellung eines Diagramms.

Der Break Even Point ist der Punkt, an dem Kosten und Erlöse sich aufheben, also an dem der Deckungsbeitrag der betrachteten Produkte den Gesamtkosten entspricht. Dazu müssen die Gesamtkosten (also Fixkosten und variable Kosten) betrachtet werden.

Diese Kosten müssen bekannt sein, da sonst eine Ermittlung der Gewinnschwelle (wie der Break Even Point auch genannt wird) und die Übertragung in ein Diagramm nicht möglich sind.

Achsen festlegen und Kosten eintragen

Zur grafischen Darstellung des Break Even Points wird ein zweidimensionales Diagramm eingesetzt, also ein einfaches Diagramm mit eine x-Achse und einer y-Achse.

Diese Diagramme werden oft fälschlicherweise als Kosten-Umsatz-Diagramme bezeichnet. Da die Kosten aber ein Teil des Umsatzes sind und auch auf derselben Achse dargestellt werden, ist diese Bezeichnung nicht korrekt. Richtig wäre die Bezeichnung Umsatz-Mengen-Diagramm, da hier Umsatz und abgesetzte Menge gegenübergestellt werden.

Zuerst werden also die Fixkosten und die variablen Kosten in das Diagramm eingetragen. Dies ergibt folgendes Bild:

Break Even Point Diagramm 1 by Rüdiger Dalchow

Fixe und variable Kosten zu Gesamtkosten zusammenfügen

Sind die fixen Kosten und die variablen Kosten in das Diagramm eingetragen worden, müssen diese zu den Gesamtkosten zusammengeführt werden.

Denn nur die Gesamtkosten können, den Erlösen gegenübergestellt, Aufschluss darüber geben, wann der Break Even Point erreicht ist.

In der grafischen Lösung sieht das folgendermaßen aus:

Break Even Point Diagramm 2 by Rüdiger Dalchow

Stückzahlen eintragen und BEP ablesen

Nun müssen nur noch die Erlöse, also der erzielte Preis pro verkauftem Stück, in das Diagramm eingetragen werden.

Der Break Even Point ist nun im Diagramm sehr leicht am Schnittpunkt der Erlöse und der Gesamtkosten abzulesen.

Break Even Point Diagramm 3 by Rüdiger Dalchow

Break Even Point-Diagramm nur für den Überblick geeignet

Es ist ersichtlich, dass solche Diagramme sich gut dafür eignen, einen schnellen Überblick über den Break Even Point zu gewinnen.

Dies kann sehr hilfreich sein, um Firmenpräsentationen zu erstellen oder auch verschiedene Produkte eines Unternehmens miteinander zu vergleichen.

Wenn es jedoch um komplexere Produkte geht und eine exakte Ermittlung der Kennzahlen benötigt wird, ist eine rechnerische Lösung vorzuziehen. Denn in dieser sind die einzelnen Einflussfaktoren auf der Kostenseite besser zu identifizieren.

22. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rüdiger Dalchow. Über den Autor

Seit 1995 ist er selber aktiv an den Märkten tätig und hat dabei sowohl Hochs als auch Tiefs erlebt. Aus dieser Erfahrung heraus ist es sein Ziel, dem privaten Anleger oftmals zu kompliziert dargestellte Zusammenhänge an der Börse möglichst einfach, aber dennoch effektiv näherzubringen. Seit 2011 führt sein Blog www.aktienhandel-einsteiger.de mit interessanten Fachartikeln und Interviews durch das Aktiendickicht.