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Brexit – Was das für Sie und Ihr Vermögen heißt

Das Gespenst eines „Grexit“ wandelt zwar noch immer durch die EU. Aber ein weitaus gefährlicheres ist schon längst heraufgezogen:

Der „Brexit“. Der Austritt Großbritanniens aus der EU. Darüber entscheiden auch die heutigen britischen Parlamentswahlen.

Gewinnt der bisherige Premier David Cameron, dann könnte er sein Wahlversprechen wahrmachen: Ein „Brexit“-Referendum im Jahr 2017. Mit massiven Folgen nicht nur für die Briten, sondern auch die EU.

Brexit: Die Zerschlagung Großbritanniens

Sollte es also tatsächlich 2017 zu einem britischen Referendum zum Austritt aus der EU kommen, und dafür eine Mehrheit geben, dann würde dies das Vereinigte Königreich zerschlagen.

Rufen Sie sich in Erinnerung , dass in Schottland die Bürger jüngst mehrheitlich, wenn auch knapp, über den Verbleib in der EU gestimmt haben.

Ob dabei alles mit rechten Dingen zuging, steht wohl in den Sternen. Und ich möchte das an dieser Stelle auch nicht thematisieren. Bei einem Referendum würde Schottland wohl in der EU bleiben. Der Rest Großbritanniens ausscheiden.

Das befürchten inzwischen auch namhafte Volkswirte und Banker.

EU in Angst

Sicher machen sich EU-Politiker also gerade darüber große Sorgen. Denn ein „Brexit“ würde das europäische Haus nachhaltig beschädigen. Will sagen, sogar „zerstören“.

Der Anfang vom Ende des Projekts der „Vereinigten Staaten von Europa“. Doch was hätte ein „Brexit“ für Auswirkungen auf die Briten? Auf die EU? Auf uns Deutsche? Wir sagen es Ihnen!

Auswirkungen eines Brexit auf Großbritannien

1. Zunächst einmal würde ein „Brexit“ wohl eine Kettenreaktion in Europa auslösen.

Denn er würde zeigen, dass Länder aus der EU austreten (können). Das Projekt der europäischen Integration damit gescheitert wäre. Verheerend also für die Konstrukteure der EU.

2. Das politische Gleichgewicht in Europa wäre nachhaltig zerstört.

3. Großbritannien würde gespalten: in Länder der EU-Befürworter, wie beispielsweise Schottland und in jene der EU-Ablehner.

4. Die Briten würden einiges verlieren. Beispielsweise einen Teil der Handelsprivilegien mit dem EU-Binnenmarkt. Denn mehr als 50 Prozent der Exporte gehen in andere Mitgliedsstaaten.

Und was glauben Sie, ist die wichtigste „Export-Branche“? Na, was wohl: Banken und andere Finanzdienstleister! Es besteht also akute Gefahr für die Stabilität europäischer Kapitalmärkte.

5. Die Wirtschaft verlöre an Schwung. Es käme zu massiven Einbußen bei der Beschäftigung.

Experten schätzen, dass ein „Brexit“ zwischen 10 und 14 Prozent der britischen Wirtschaftsleistung kosten würde. Oder anders ausgedrückt: jeder Bürger würde rund 5.000 Euro an jährlichem Einkommen verlieren.

6. Die Bank of England würde die Zinsen anheben.

7. Aktien und Anleihen würden massiv unter Druck geraten.

Schon jetzt besteht die Gefahr der Unwägbarkeit eines möglichen „Brexit“: Viele in- und ausländische Unternehmen legen ihre Investitionen in Großbritannien auf Eis legen.

Manch einer spricht bereits von einer Gefahr wie bei der Finanzkrise 2008/2009!

7. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.