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Buch-Rezension: „Wenn Geld stirbt“

Stirbt unser Geld, und wenn ja, was können wir dagegen tun? Mit dieser Frage sowie den Hintergründen der Schuldenkrise beschäftigt sich Michael Braun in seinem neuen Buch „Wenn Geld stirbt“, einem nützlichen Ratgeber für alle Anleger.

Die Schuldenkrise in der EU ist noch lange nicht vorbei, auch wenn sich langsam wieder Optimismus breit macht. Doch kaum jemand hat öffentlich das Szenario zu Ende gedacht, was passieren könnte, sollte sich die Schuldenkrise erneut verschärfen oder die Eurozone zusammenbrechen.

Was ist dann noch sicher? Wie kann man vorsorgen? Diese Fragen beantwortet  das neue Buch von Finanzexperte Michael Braun mit dem provokanten Titel: „Wenn Geld stirbt“.

Eine kurze Geschichte der Schuldenkrise

Der Autor will mit seinem Buch aufzeigen, wie man sein Geld auch bei der Verschärfung der Schuldenkrise nicht nur schützen, sondern auch vermehren kann. Doch wer sich und sein Vermögen vor der Krise schützen will, sollte wissen, woher die Krise kommt und welche Strategien die Staaten gegen sie anwenden.

Daher beginnt Michael Braun seine Ausführungen im Buch mit einem kurzen Überblick über die Gründe und den Verlauf der Schuldenkrise. Dabei er nicht bei den unmittelbaren Gründen. Er   beleuchtet die Fehlentscheidungen der Politik in den  letzten 50 bis 60 Jahre, die zu der aktuellen Situation geführt haben, wie zum Beispiel das Ende des Bretton-Woods-Systems.

Diese Fehler erläutert der Autor auf einfache und doch prägnante Weise, sodass der komplexe Sachverhalt der Krise für den Leser verständlicher wird.

Was könnten die Folgen der Krise sein?

Nachdem klar geworden ist, warum es zur Krise gekommen ist, führt Braun seinen Lesern die Folgen eines Zusammenbruchs der Eurozone vor Augen.  Dabei beschränkt er sich auf zwei Szenarien:  Eine ausufernde Inflation oder eine gefährliche Deflation.

Nach einer kurzen Definition der beiden Sachverhalte, konstruiert der Autor jeweils die Folgen der Deflation und der Inflation für die Eurozone und für das Vermögen des Einzelnen.

Wer diese Gefahren schwarz auf weiß sieht, bekommt ein mulmiges Gefühl und ist empfänglicher für die Ratschläge, die Braun im letzten Kapitel des Buches zusammengefasst hat. Dabei konzentriert er sich auf drei Fragen: Wie sorge ich in dieser Zeit richtig vor? Wie investiere ich mein Geld in dieser Unsicherheit? Wie sicher sind Sachwerte?

Er durchleuchtet verschiedene Anlageformen, inwieweit sie sicher und für wen sie geeignet sind. So untersucht er Aktien, Staatsanleihen, Versicherungen und Sachwerte, wie Rohstoffe und Immobilien. Seine Ausführungen und deren Ergebnisse fasst er in einer übersichtlichen To-Do-Liste zusammen, die leicht verständlich aufgemacht ist.

Ein Fazit zum Buch

In Zeiten der finanziellen Unsicherheit kommen viele Bücher auf den Markt, die das Ende der Welt hinaufbeschwören und dabei nur für Panik sorgen.

„Wenn Geld stirbt“ von Michael Braun wirkt anfangs ebenfalls alarmierend, überzeugt aber bald mit gut recherchierten Fakten und präsentiert wissenswerte Informationen und einfach zu befolgende Ratschläge.

Durch einen einfachen Schreibstil und einem nachvollziehbaren roten Faden im Buch, können auch Leser mit weniger Hintergrundwissen von den Tipps verstehen und profitieren. Wer „Wenn Geld stirbt“ von Michael Braun liest, wird sich dem Ernst der Lage bewusst ohne in Panik zu verfallen und kann erste Maßnahmen zur Sicherung seines Vermögens einleiten.

Michael Braun arbeitet als Journalist und Wirtschaftswissenschaftler in Berlin. Er war mehrere Jahre lang als Wall-Street-Reporter in New York sowie als Chefredakteur des Geldmagazins „Finanzen“ tätig und schreibt heute noch regelmäßig Artikel für die Magazine „€uro“, „Welt am Sonntag“ und „WirtschaftsWoche“.

Das Buch ist im Goldmann Verlag erschienen und kostet 8,99 Euro.

5. Dezember 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.