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Bundesschatzbriefe: Definition einer Anlageform

Bei Bundesschatzbriefen handelt es sich um vom Bund ausgegebene festverzinsliche Wertpapiere. Im Gegensatz zu vielen anderen Wertpapieren werden sie nicht an der Börse gehandelt. Da somit die Risiken durch Kursschwankungen entfallen, werden Bundesschatzbriefe allgemein als sichere Wertpapieranlage definiert.

Die Zinssätze stehen bereits beim Kauf für die gesamte Laufzeit fest. Zudem garantiert der Bund die Einhaltung und Zahlung der Zinsen und Nennwerte. Ein Nachteil besteht jedoch in der vergleichsweise geringen Rendite, die man mit Bundesschatzbriefen erzielen kann.

Mehr zum Thema: Bundesschatzbriefe auf einen Blick

Wer noch Bundesschatzbriefe kaufen möchte, muss schnell handeln

Bundesschatzbriefe haben in der BRD eine längere Tradition. Bereits seit 1969 können Privatanleger Bundesschatzbriefe für ihre Vermögensbildung einsetzen. Allerdings handelt es sich bei den Bundesschatzbriefen um ein auslaufendes Modell.


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Mitte 2012 gab die für die Bundesschatzbriefe verantwortliche Deutsche Finanzagentur bekannt, dass der Erwerb von Bundesschatzbriefen nur noch bis zum 31.12.2012 möglich ist. Mit Beginn des Jahres 2013 werden aus Kostengründen keine neuen Bundesschatzbriefe mehr aufgelegt werden.

Varianten von Bundesschatzbriefen

Allgemein muss eine Definition von Bundesschatzbriefen zweigeteilt erfolgen, da es mit „Typ A“ und „Typ B“ zwei verschiedene Varianten gibt. Der Unterschied zwischen den beiden Typen liegt zum einen in der Länge der Laufzeit, zum anderen im Zeitpunkt der Zinsauszahlung. Beiden Typen gemein ist, dass die Zinssätze und somit die Rendite über die Jahre progressiv ansteigt.

Bundesschatzbriefe Definition Typ A

Bundeschatzbriefe vom Typ A verfügen über eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Ausschüttung der Zinsen erfolgt dabei jährlich. Die Rückzahlung des Nennwerts erfolgt am Ende der Laufzeit.

Bundesschatzbriefe Definition Typ B

Bei Typ B beträgt die Laufzeit sieben Jahre. Ein zusätzlicher Unterschied ist, dass die Ausschüttung der Zinsen erst am Ende der Laufzeit gemeinsam mit der Rückzahlung des Nennwerts erfolgt.

Im Gegensatz zu Typ A, bei dem die Zinsen am Jahresende ausgezahlt werden, werden die Zinsen bei Typ B direkt zu einem zuvor festgesetzten Zinssatz erneut angelegt. Typ B wird daher auch „Zinssammler“ genannt.

Mehr dazu: Bundesschatzbriefe: Zinsen und wichtige Unterschiede

Wann werden Bundesschatzbriefe aufgelegt?

Die Ausgabe der Bundesschatzbriefe erfolgt nicht an zuvor festgelegten Terminen, sondern orientiert sich am aktuellen Geschehen. Allgemein werden immer dann neue Bundesschatzbriefe emittiert, wenn sich die Marktgegebenheiten ändern und die Zinssätze der bisherigen Bundesschatzbriefe nicht mehr angemessen sind.

Sind sie im Vergleich beispielsweise zu gering bemessen, so werden die neu ausgegebenen Bundesschatzbriefe über höhere Zinssätze und Renditen verfügen.

Vor- und Nachteile der Bundesschatzbriefe

Ein Vorteil der Bundesschatzbriefe ist, dass sie direkt bei der Deutschen Finanzagentur erworben und verwaltet werden können. Somit fallen für den Privatanleger keinerlei Gebühren an. Auch das sehr geringe Risiko hat in der Vergangenheit viele Privatanleger gelockt.

Allerdings sind die Zinsen aktuell so niedrig, dass das Ende der Bundesschatzbriefe ab 2013 nicht viele Anleger traurig stimmen dürfte. Teilweise lag die erzielbare Durchschnittsrendite bei unter 1 Prozent.

21. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.