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Bundeswertpapiere: Tagesanleihe brachte niedrige Renditen

Die Tagesanleihe des Bundes gehört zu einer der sichersten Geldanlagen für Privatanleger. Tägliche Verfügbarkeit, eine individuell vereinbare Laufzeit, eine jederzeit mögliche Rückgabe und Zinsen ohne Kurs- und Währungsrisiko machen die Bundeswertpapiere zu ziemlich risikofreien Tagesanleihen. Ein weiterer Bonuspunkt für Anleger ist die Tatsache, dass die Tagesanleihen beim Bund kostenlos sind.

Allerdings ist die Rendite bei dieser Art von Geldanlage sehr gering. Attraktiver sind für Privatanleger zum Beispiel Tagesgeldkonten. Sie bieten höhere Zinssätze und somit mehr Rendite. Allerdings müssen bei Banken häufig auch Gebühren gezahlt werden, die beim Bund entfallen.

Was für Anleger mit Tagesanleihen beim Bund jetzt wichtig ist

Für den Bund sind Wertpapiere mit viel Verwaltungsaufwand und hohen Kosten verbunden. Der Bund hat daraus seine Konsequenzen gezogen und alle Bundeswertpapiere zu Beginn des Jahre 2013 abgeschafft.


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Die Tagesanleihe soll die Vorteile eines Tagesgeldkontos mit der Sicherheit einer Bundesanleihe vereinen. Dieses Konzept scheint aber nicht ganz aufgegangen zu sein, da der Bund mit dem Privatkundengeschäft keine Gewinne gemacht hat.

Anleger, die noch Bundeswertpapiere halten, können aber beruhigt sein. Die Tagesanleihen laufen solange weiter, bis die Kunden sie kündigen. Darüber sollten Privatanleger aber eher früher als später nachdenken, da sie auf anderen Wegen auch ohne ein wesentlich größeres Risiko mehr Rendite erzielen können. Die Rendite der Tagesanleihe liegt im Schnitt bei 0,20%, Tagesgeldkonten können hingegen bis zu 2,5% Zinsen abwerfen.

Wie sieht es mit weiteren Bundeswertpapieren neben den Tagesanleihen aus?

Nicht nur für die Tagesanleihen, sondern auch für andere Bundeswertpapiere wie die Bundesschatzbriefe, Bundesanleihen oder Bundesobligationen gilt, dass sie so lange weiterlaufen, wie sie angesetzt waren. Nur Neukunden können in das Geschäft seit Januar 2013 nicht mehr einsteigen, dies lohnt sich für den Bund nicht.

Privatanleger können zwar auch in Zukunft noch Bundesanleihen kaufen, dann aber nur noch über Banken und Kreditinstitute. Da dies mit Gebühren verbunden ist und der niedrige Zinssatz den Kauf noch unattraktiver macht, ist es ratsam, das Geld eher auf Tagesgeldkonten zu legen oder in Geldmarktfonds zu stecken. Beide Optionen gelten als sicher und sind renditestärker als Bundeswertpapiere wie Tagesanleihen oder Bundesschatzbriefe.

Was Anleger noch beachten müssen

Für Anleger ist es darüber hinaus interessant zu wissen, dass sie die Erträge ihrer noch laufenden Tagesanleihen versteuern müssen. Der Steuersatz liegt im Rahmen der Abgeltungssteuer bei 25%. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag.

Allerdings müssen Kapitalerträge nur ab einem gewissen Betrag versteuert werden. Dieser liegt bei 801 € pro Person bzw. bei 1.602 € bei Eheleuten.

Je eher Anleger von den Bundeswertpapieren zu ertragsreicheren Anlagemöglichkeiten wechseln, desto schneller wächst auch die Rendite. Dies müssen Anleger dann bei der Versteuerung ihrer Erträge beachten.

31. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.